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<title>Max Frisch</title>
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<h1 id="firstHeading" class="firstHeading mw-first-heading"><span class="mw-page-title-main">Max Frisch</span></h1>
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<p><b>Max Rudolf Frisch</b> (* <a href="15._Mai" title="15. Mai">15. Mai</a> <a href="1911" title="1911">1911</a> in <a href="Z%C3%BCrich" title="Zürich">Zürich</a>; † <a href="4._April" title="4. April">4. April</a> <a href="1991" title="1991">1991</a> ebenda) war ein <a href="Schweiz" title="Schweiz">Schweizer</a> <a href="Schriftsteller" title="Schriftsteller">Schriftsteller</a> und <a href="Architekt" title="Architekt">Architekt</a>. Mit Theaterstücken wie <i><a href="Biedermann_und_die_Brandstifter" title="Biedermann und die Brandstifter">Biedermann und die Brandstifter</a></i> oder <i><a href="Andorra_(Drama)" title="Andorra (Drama)">Andorra</a></i> sowie mit seinen drei großen Romanen <i><a href="Stiller_(Roman)" title="Stiller (Roman)">Stiller</a></i>, <i><a href="Homo_faber_(Roman)" title="Homo faber (Roman)">Homo faber</a></i> und <i><a href="Mein_Name_sei_Gantenbein" title="Mein Name sei Gantenbein">Mein Name sei Gantenbein</a></i> erreichte Frisch ein breites Publikum und fand Eingang in den <a href="Kanon_der_Literatur" title="Kanon der Literatur">Schulkanon</a>. Darüber hinaus veröffentlichte er Hörspiele, Erzählungen und kleinere <a href="Prosa" title="Prosa">Prosatexte</a> sowie zwei literarische Tagebücher über die Zeiträume <a href="Tagebuch_1946%E2%80%931949" title="Tagebuch 1946–1949">1946 bis 1949</a> und <a href="Tagebuch_1966%E2%80%931971" title="Tagebuch 1966–1971">1966 bis 1971</a>.
</p><p>Der junge Max Frisch empfand bürgerliche und künstlerische Existenz als unvereinbar und war lange Zeit unsicher, welchen Lebensentwurf er wählen sollte. Infolgedessen absolvierte er nach einem abgebrochenen <a href="Germanistik" title="Germanistik">Germanistik</a>-Studium und ersten literarischen Arbeiten ein Studium der <a href="Architektur" title="Architektur">Architektur</a> und arbeitete einige Jahre lang als Architekt. Nach dem Erfolg seines Romans <i>Stiller</i> entschied er sich für ein Dasein als Schriftsteller und verließ seine Familie, um sich ganz dem Schreiben widmen zu können. Frisch war zweimal verheiratet – mit <a href="Gertrud_Frisch-von_Meyenburg" title="Gertrud Frisch-von Meyenburg">Gertrud von Meyenburg</a> (1942–1959) und <a href="Marianne_Frisch" title="Marianne Frisch">Marianne Oellers</a> (1968–1979) – und hatte unter anderem eine Beziehung mit <a href="Ingeborg_Bachmann" title="Ingeborg Bachmann">Ingeborg Bachmann</a> (1958–1963).
</p><p>Im Zentrum von Frischs Schaffen steht häufig die Auseinandersetzung mit sich selbst, wobei viele der dabei aufgeworfenen Probleme als typisch für den <a href="Postmoderne" title="Postmoderne">postmodernen</a> Menschen gelten: Finden und Behaupten einer eigenen Identität, insbesondere in der Begegnung mit den festgefügten Bildern anderer, Konstruktion der eigenen Biografie, Geschlechterrollen und ihre Auflösung sowie die Frage, was mit Sprache überhaupt sagbar sei. Im literarisch ausgestalteten Tagebuch, das Autobiografisches mit <a href="Fiktional" class="mw-redirect" title="Fiktional">fiktionalen</a> Elementen verbindet, findet Frisch eine literarische Form, die ihm in besonderem Maße entspricht und in der er auch seine ausgedehnten Reisen reflektiert. Nachdem er jahrelang im Ausland gelebt hatte, beschäftigte Frisch sich nach seiner Rückkehr zudem zunehmend kritisch mit seinem Heimatland, der Schweiz.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Leben">Leben</h2></div>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Elternhaus_und_Schulzeit">Elternhaus und Schulzeit</h3></div>
<p>Max Frisch wurde am 15. Mai 1911 in Zürich als zweiter Sohn des Architekten Franz Bruno Frisch und dessen Frau Karolina Bettina Frisch (geb. Wildermuth) geboren.<sup id="cite_ref-1" class="reference"><a href="#cite_note-1"><span class="cite-bracket">[</span>1<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Er hatte eine Halbschwester aus der ersten Ehe des Vaters, Emma Elisabeth (1899–1972), und einen acht Jahre älteren Bruder (1903–1978), der nach dem Vater Franz hieß. Die Familie lebte in einfachen Verhältnissen, und die finanzielle Lage verschärfte sich, als der Vater während des <a href="Erster_Weltkrieg" title="Erster Weltkrieg">Ersten Weltkriegs</a> seine Anstellung verlor. Frisch hatte kaum eine emotionale Beziehung zum Vater, stand seiner Mutter dagegen sehr nah.
</p><p>Während seiner Zeit als Gymnasiast (1924–1930) am Züricher Realgymnasium schrieb Frisch erste Stücke, die er erfolglos zur Aufführung zu bringen versuchte und später vernichtete. Am Gymnasium lernte er darüber hinaus <a href="Werner_Coninx" title="Werner Coninx">Werner Coninx</a> kennen, dessen Kenntnisse über Literatur und Philosophie Frisch im Laufe ihrer langjährigen Freundschaft zahlreiche Impulse gaben.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Germanistikstudium_und_Arbeit_als_Journalist">Germanistikstudium und Arbeit als Journalist</h3></div>
<p>Dem Wunsch seiner Eltern gemäß, die ihren Kindern ein Studium nach freier Wahl ermöglichen wollten, begann Frisch im Wintersemester 1930/31 ein <a href="Germanistik" title="Germanistik">Germanistik</a>-Studium an der <a href="Universit%C3%A4t_Z%C3%BCrich" title="Universität Zürich">Universität Zürich</a>. Auf der einen Seite traf er hier auf Professoren, die ihn beeindruckten und ihm Kontakte zu Verlagen und Zeitungen vermitteln konnten, darunter <a href="Robert_Faesi" title="Robert Faesi">Robert Faesi</a>, Schriftsteller und Professor für neuere und schweizerische Literatur, und den Romanisten <a href="Theophil_Spoerri_(Romanist)" title="Theophil Spoerri (Romanist)">Theophil Spoerri</a>. Auf der anderen Seite stellte er fest, dass der akademische Lehrplan ihm nicht das solide schriftstellerische Handwerkszeug vermitteln konnte, das er sich von dem Studium erhofft hatte.<sup id="cite_ref-2" class="reference"><a href="#cite_note-2"><span class="cite-bracket">[</span>2<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Im Nebenfach belegte Frisch <a href="Forensische_Psychologie" class="mw-redirect" title="Forensische Psychologie">Forensische Psychologie</a>, von der er sich tiefere Einsichten in den Kern menschlicher Existenz versprach.
</p><p>Frischs erster Beitrag in der <i><a href="Neue_Z%C3%BCrcher_Zeitung" title="Neue Zürcher Zeitung">Neuen Zürcher Zeitung</a></i> (NZZ) stammt aus dem Mai 1931. Als im März 1932 sein Vater starb, konzentrierte er sich zunehmend auf die journalistische Arbeit, um sich und seiner Mutter ein Auskommen zu sichern. Dieser Schritt ist Thema des im April 1932 entstandenen Essays <i>Was bin ich?</i>, der als eigentlicher Auftakt seiner freiberuflichen Tätigkeit gilt und bereits ein Grundproblem des gesamten späteren Werks zu erkennen gibt. In den folgenden drei Jahren entstanden über 100 journalistische und literarische Arbeiten, die sich weitgehend auf autobiografische Selbsterforschung und die Verarbeitung privater Erlebnisse konzentrieren, etwa der Trennung von der 18-jährigen Schauspielerin Else Schebesta, in die Frisch sich verliebt hatte. Nur wenige dieser Texte wurden später in die Werkausgabe aufgenommen. Schon während ihrer Entstehung hatte der Autor selbst bisweilen den Eindruck, dass die Selbstreflexion überhandnehme, und versuchte sich durch körperliche Arbeit abzulenken, etwa bei einer studentischen Arbeitskolonie im Straßenbau 1932.
</p><p>Von Februar bis Oktober 1933 erfüllte Frisch sich den Wunsch einer ausgedehnten Auslandsreise, die er durch während der Reise verfasste <a href="Feuilleton" title="Feuilleton">Feuilletonbeiträge</a> finanzierte. So berichtete er unter anderem für die <i>NZZ</i> von der <a href="Eishockey-Weltmeisterschaft_1933" title="Eishockey-Weltmeisterschaft 1933">Eishockey-Weltmeisterschaft in Prag</a>. Weitere Stationen waren <a href="Budapest" title="Budapest">Budapest</a>, <a href="Belgrad" title="Belgrad">Belgrad</a>, <a href="Sarajevo" title="Sarajevo">Sarajevo</a>, <a href="Dubrovnik" title="Dubrovnik">Dubrovnik</a>, <a href="Zagreb" title="Zagreb">Zagreb</a>, <a href="Istanbul" title="Istanbul">Istanbul</a>, <a href="Athen" title="Athen">Athen</a>, <a href="Bari" title="Bari">Bari</a> und <a href="Rom" title="Rom">Rom</a>. Aus den Erlebnissen dieser Reise entstand Frischs erster Roman <i><a href="J%C3%BCrg_Reinhart" title="Jürg Reinhart">Jürg Reinhart</a></i>, der 1934 erschien. Die Romanfigur Jürg Reinhart ist hierin ein Alter Ego Frischs, der im Zuge einer <a href="Balkanhalbinsel" title="Balkanhalbinsel">Balkan</a>-Reise versucht, seine Position im Leben zu bestimmen. Hierbei kommt er zu dem Schluss, sich nur durch eine „männliche Tat“ seiner Reife vergewissern zu können, und vollzieht diese, indem er der todkranken Tochter seiner Pensionswirtin <a href="Aktive_Sterbehilfe" class="mw-redirect" title="Aktive Sterbehilfe">aktive Sterbehilfe</a> gewährt. Frisch griff damit das zu jener Zeit weltweit diskutierte Konzept der „<a href="Geschichte_der_Euthanasie" title="Geschichte der Euthanasie">Euthanasie</a>“ auf, ohne die ethischen und politischen Konsequenzen, die sich wenige Jahre später durch die praktische Umsetzung der <a href="Nationalsozialismus" title="Nationalsozialismus">Nationalsozialisten</a> ergaben, zu durchschauen.
</p><p><span id="K.C3.A4te_Rubensohn"></span><span id="Käte_Rubensohn"></span>
Neben seiner Arbeit für verschiedene Zeitungen belegte Frisch bis 1934 weiterhin Kurse an der Universität.<sup id="cite_ref-Waleczek23_3-0" class="reference"><a href="#cite_note-Waleczek23-3"><span class="cite-bracket">[</span>3<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Im Sommersemester 1934<sup id="cite_ref-4" class="reference"><a href="#cite_note-4"><span class="cite-bracket">[</span>4<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> lernte er die drei Jahre jüngere Käte Rubensohn kennen, mit der ihn in den folgenden Jahren eine Liebesbeziehung verband. Als <a href="Juden_in_Deutschland" class="mw-redirect" title="Juden in Deutschland">deutsche Jüdin</a> war Rubensohn aus <a href="Berlin" title="Berlin">Berlin</a> emigriert, um weiter studieren zu können. Als Frisch 1935 zum ersten Mal ins <a href="Deutsches_Reich_1933_bis_1945" class="mw-redirect" title="Deutsches Reich 1933 bis 1945">Deutsche Reich</a> reiste, bezog er in seinem <i>Kleinen Tagebuch einer deutschen Reise</i> kritisch Stellung gegenüber dem <a href="Geschichte_des_Antisemitismus_bis_1945" title="Geschichte des Antisemitismus bis 1945">Antisemitismus</a>, äußerte sich jedoch bewundernd über die „<a href="Rassentheorie" title="Rassentheorie">rassekundliche</a>“ Ausstellung <i>Wunder des Lebens</i> von <a href="Herbert_Bayer_(K%C3%BCnstler)" title="Herbert Bayer (Künstler)">Herbert Bayer</a>.<sup id="cite_ref-5" class="reference"><a href="#cite_note-5"><span class="cite-bracket">[</span>5<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Frisch konnte seine unpolitischen ersten Romane problemlos bei der <a href="Deutsche_Verlags-Anstalt" title="Deutsche Verlags-Anstalt">Deutschen Verlags-Anstalt</a> veröffentlichen, die der nationalsozialistischen Zensur unterlag. Erst im Laufe der 1940er Jahre begann Frisch, ein kritisches politisches Bewusstsein zu entwickeln. Diese zögerliche Entwicklung wird heute zum Teil mit dem konservativen Klima an der Universität Zürich erklärt, an der einzelne Professoren sogar Sympathien für <a href="Adolf_Hitler" title="Adolf Hitler">Hitler</a> und <a href="Benito_Mussolini" title="Benito Mussolini">Mussolini</a> pflegten.<sup id="cite_ref-Waleczek23_3-1" class="reference"><a href="#cite_note-Waleczek23-3"><span class="cite-bracket">[</span>3<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Dass Frisch solche Sympathien fremd waren, erklärte er später selbstkritisch mit seiner Liebe zu Käte Rubensohn.<sup id="cite_ref-6" class="reference"><a href="#cite_note-6"><span class="cite-bracket">[</span>6<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Hinwendung_zur_Architektur_und_Familiengründung"><span id="Hinwendung_zur_Architektur_und_Familiengr.C3.BCndung"></span>Hinwendung zur Architektur und Familiengründung</h3></div>
<p>Im Gefühl, bei seinem Germanistikstudium keinen echten Beruf erlernt zu haben, suchte Frisch nach einer nicht literarischen, aber ebenfalls kreativen Alternative zum Journalismus. Mit einem Stipendium seines Freunds Werner Coninx ausgestattet, begann er 1936 ein Studium der Architektur an der <a href="ETH_Z%C3%BCrich" title="ETH Zürich">ETH Zürich</a>. Zu diesem Schritt hatte ihn auch Käte Rubensohn angeregt. Im gleichen Jahr zog sie ihre Zustimmung zu einer bereits beim Standesamt angemeldeten Heirat zurück, weil sie nicht aus Mitleid wegen ihrer unsicheren Situation als deutsche Jüdin in der Schweiz geheiratet werden wollte. Zuvor war es lange Frisch gewesen, der sich der Ehe widersetzt hatte, für die er sich nicht geschaffen glaubte. Im Herbst 1937 trennten sich beide, im Frühjahr des Folgejahres zog Rubensohn nach <a href="Basel" title="Basel">Basel</a>.<sup id="cite_ref-7" class="reference"><a href="#cite_note-7"><span class="cite-bracket">[</span>7<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>1937 erschien Frischs zweiter Roman, <i><a href="Antwort_aus_der_Stille" title="Antwort aus der Stille">Antwort aus der Stille</a></i>, über den er später vernichtend urteilte. Er greift das Thema der „männlichen Tat“ auf, bezieht nun aber ausdrücklich Stellung für einen bürgerlichen Lebensentwurf. Aus dieser Haltung zog Frisch auch privat Konsequenzen: Er ließ die Berufsbezeichnung „Schriftsteller“ aus seinem Pass löschen und verbrannte alle bisherigen Schriften. Frischs Vorsatz, das Schreiben aufzugeben, wurde 1938 durch den Gewinn des <a href="Conrad-Ferdinand-Meyer-Preis" title="Conrad-Ferdinand-Meyer-Preis">Conrad-Ferdinand-Meyer-Preises</a> konterkariert, der mit 3000 <a href="Schweizer_Franken" title="Schweizer Franken">Schweizer Franken</a> dotiert war; sein Jahresstipendium betrug zu diesem Zeitpunkt 4000 Franken.
</p><p>Im <a href="Zweiter_Weltkrieg" title="Zweiter Weltkrieg">Zweiten Weltkrieg</a> leistete Frisch als <a href="Kanonier" title="Kanonier">Kanonier</a> der <a href="Schweizer_Armee" title="Schweizer Armee">Schweizer Armee</a> von 1939 bis 1945 insgesamt 650 Aktivdiensttage. Während dieser Zeit begann er mit einem Stipendium des Bundes für eine Novellensammlung wieder zu schreiben. Seine Notizen aus dem Aktivdienst erschienen im Dezember 1939 unter dem Titel <i>Aus dem Tagebuch eines Soldaten</i> in der Zeitschrift <i><a href="Atlantis_(Zeitschrift)" title="Atlantis (Zeitschrift)">Atlantis</a></i> und 1940 als Buch unter dem Titel <i><a href="Bl%C3%A4tter_aus_dem_Brotsack" title="Blätter aus dem Brotsack">Blätter aus dem Brotsack</a>.</i> Darin kommt eine weitgehend unkritische Haltung zum Soldatenleben und zur Stellung der Schweiz im Zweiten Weltkrieg zum Ausdruck, die Frisch 1974 im <i><a href="Dienstb%C3%BCchlein_(Max_Frisch)" title="Dienstbüchlein (Max Frisch)">Dienstbüchlein</a></i> und 1989 in <i><a href="Schweiz_ohne_Armee%3F_Ein_Palaver" title="Schweiz ohne Armee? Ein Palaver">Schweiz ohne Armee? Ein Palaver</a></i> aufarbeitete und auch revidierte.<sup id="cite_ref-8" class="reference"><a href="#cite_note-8"><span class="cite-bracket">[</span>8<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Nach Frischs Architekturdiplom im Sommer 1940 bot ihm sein Lehrer <a href="William_Dunkel" title="William Dunkel">William Dunkel</a> eine feste Stelle in seinem Architekturbüro an, so dass Frisch Ende 1940 die erste eigene Wohnung beziehen konnte. In Dunkels Atelier lernte er auch die Architektin <a href="Gertrud_Frisch-von_Meyenburg" title="Gertrud Frisch-von Meyenburg">Gertrud von Meyenburg</a> kennen, die er am 30. Juli 1942 heiratete. Mit ihr hatte er zwei Töchter (Ursula, * 1943, und Charlotte, * 1949) sowie einen Sohn (Hans Peter, * 1944). Seine Tochter Ursula, später <a href="Ursula_Priess" title="Ursula Priess">Ursula Priess</a>, hat in ihrem 2009 erschienenen Buch <i>Sturz durch alle Spiegel</i><sup id="cite_ref-9" class="reference"><a href="#cite_note-9"><span class="cite-bracket">[</span>9<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> ihr schwieriges Verhältnis zu ihrem Vater reflektiert.
</p>
<p>1943 gewann Frisch unter 65 eingereichten Arbeiten den Architekturwettbewerb der Stadt Zürich für den Bau des <a href="Freibad_Letzigraben" title="Freibad Letzigraben">Freibads Letzigraben</a> (umgangssprachlich auch <i>Letzibad</i> oder <i>Max-Frisch-Bad</i> genannt).<sup id="cite_ref-10" class="reference"><a href="#cite_note-10"><span class="cite-bracket">[</span>10<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Er eröffnete daraufhin sein eigenes Architekturbüro und beschäftigte zeitweise zwei Zeichner. Wegen kriegsbedingter Materialknappheit konnte der Bau erst 1947 beginnen. Das 1949 eröffnete Bad steht heute unter <a href="Denkmalschutz" title="Denkmalschutz">Denkmalschutz</a> und wurde 2006/2007 im Zuge einer Totalsanierung wieder weitgehend in den Originalzustand gebracht. Es ist Frischs einziger <a href="%C3%96ffentlicher_Bau" title="Öffentlicher Bau">öffentlicher Bau</a> und gilt mit seinen gestalterischen Qualitäten aus architekturgeschichtlicher Sicht als Referenzentwurf.<sup id="cite_ref-11" class="reference"><a href="#cite_note-11"><span class="cite-bracket">[</span>11<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<p>Insgesamt entwarf Frisch ein gutes Dutzend Bauwerke, von denen neben dem Freibad einzig zwei Einfamilienhäuser für seinen Bruder Franz sowie ein Landhaus für den Haarwasserfabrikanten K. F. Ferster umgesetzt wurden. Letzterer stellte vor Gericht hohe <a href="Schadensersatz" title="Schadensersatz">Schadensersatzansprüche</a> gegen Frisch, nachdem dieser ohne Rücksprache die ursprünglich vereinbarten Maße des Treppenhauses geändert hatte. Frisch rächte sich, indem er dem Protagonisten seines Dramas <i><a href="Biedermann_und_die_Brandstifter" title="Biedermann und die Brandstifter">Biedermann und die Brandstifter</a></i> den Beruf eines Haarwasserfabrikanten zuschrieb.<sup id="cite_ref-12" class="reference"><a href="#cite_note-12"><span class="cite-bracket">[</span>12<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Auch während seiner Tätigkeit als Architekt hielt Frisch sich meist nur vormittags in seinem Büro auf. Einen großen Teil seiner Zeit widmete er weiterhin der Schriftstellerei.<sup id="cite_ref-13" class="reference"><a href="#cite_note-13"><span class="cite-bracket">[</span>13<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Arbeiten_für_das_Theater"><span id="Arbeiten_f.C3.BCr_das_Theater"></span>Arbeiten für das Theater</h3></div>
<p>Frisch besuchte schon während des Studiums regelmäßig Vorstellungen am <a href="Schauspielhaus_Z%C3%BCrich" title="Schauspielhaus Zürich">Schauspielhaus Zürich</a>, das in der <a href="Zeit_des_Nationalsozialismus" title="Zeit des Nationalsozialismus">Zeit des Nationalsozialismus</a> deutsche Exilanten aufnahm und ein hochkarätiges Programm bot. Der Dramaturg und spätere Vizedirektor <a href="Kurt_Hirschfeld" title="Kurt Hirschfeld">Kurt Hirschfeld</a> ermutigte Frisch 1944 zu Arbeiten für das Theater und bot ihm Unterstützung bei deren Umsetzung an. In seinem ersten Stück <i><a href="Santa_Cruz_(Drama)" title="Santa Cruz (Drama)">Santa Cruz</a></i> (1944, Uraufführung 1946) stellte der seit Kurzem verheiratete Frisch die Frage, wie sich Träume und Sehnsüchte des Einzelnen mit dem Eheleben vereinbaren lassen. Schon in dem 1944 veröffentlichten Roman <i><a href="J%E2%80%99adore_ce_qui_me_br%C3%BBle_oder_Die_Schwierigen" class="mw-redirect" title="J’adore ce qui me brûle oder Die Schwierigen">J’adore ce qui me brûle oder Die Schwierigen</a></i> hatte er die Unvereinbarkeit von künstlerischer und bürgerlicher Existenz betont und dabei, in Weiterentwicklung des Protagonisten seines ersten Romans, eine misslingende Liebesbeziehung des Malers Jürg Reinhart geschildert. Im Prosatext <i><a href="Bin_oder_Die_Reise_nach_Peking" title="Bin oder Die Reise nach Peking">Bin oder Die Reise nach Peking</a></i> griff er die Problematik 1945 nochmals auf.
</p>
<p>Die beiden folgenden Theaterstücke stehen unter dem Eindruck des Kriegs: <i><a href="Nun_singen_sie_wieder" title="Nun singen sie wieder">Nun singen sie wieder</a></i> (1945) wirft die Frage nach der persönlichen Schuld von Soldaten auf, die unmenschliche Befehle ausführen, und behandelt sie aus subjektiver Perspektive der Betroffenen. Das Stück vermeidet undifferenzierte Wertungen und wurde 1946/47 auch auf deutschen Bühnen gespielt. Die <i>NZZ</i> warf Frisch hingegen auf der Titelseite vor, den Terror des Nationalsozialismus zu „verbrämen“, und weigerte sich, eine Erwiderung des Autors abzudrucken. <i><a href="Die_Chinesische_Mauer" title="Die Chinesische Mauer">Die Chinesische Mauer</a></i> (1946) setzt sich mit der Möglichkeit auseinander, dass die Menschheit sich mittels der gerade erfundenen <a href="Atombombe" class="mw-redirect" title="Atombombe">Atombombe</a> selbst ausrotten könnte. Das Stück sorgte für öffentliche Diskussionen; heute ist es im Vergleich zu <a href="Friedrich_D%C3%BCrrenmatt" title="Friedrich Dürrenmatt">Friedrich Dürrenmatts</a> <i><a href="Die_Physiker" title="Die Physiker">Die Physiker</a></i> (1962) und <a href="Heinar_Kipphardt" title="Heinar Kipphardt">Heinar Kipphardts</a> <i><a href="In_der_Sache_J._Robert_Oppenheimer" title="In der Sache J. Robert Oppenheimer">In der Sache J. Robert Oppenheimer</a></i> (1964) weitgehend in Vergessenheit geraten.
</p><p>Die Zusammenarbeit mit Hirschfeld ermöglichte Frisch Bekanntschaften, die ihn wesentlich beeinflussten: So lernte er 1946 <a href="Carl_Zuckmayer" title="Carl Zuckmayer">Carl Zuckmayer</a> kennen und 1947 den jungen Friedrich Dürrenmatt, mit dem ihn trotz Differenzen im künstlerischen Selbstverständnis eine langjährige Freundschaft verband, in der jedoch auch eine gewisse Rivalität mitschwang. Im selben Jahr traf Frisch <a href="Bertolt_Brecht" title="Bertolt Brecht">Bertolt Brecht</a>, dessen Arbeit er bewunderte und mit dem er sich nun regelmäßig über künstlerische Fragen austauschte. Brecht ermunterte Frisch zu weiteren Stücken und wies ihn auf die gesellschaftliche Verantwortung des Künstlers hin. Obwohl Brechts Einfluss in Frischs kunsttheoretischen Ansichten und einigen praktischen Arbeiten erkennbar ist, zählt Frisch nicht zu den Schülern Brechts.<sup id="cite_ref-14" class="reference"><a href="#cite_note-14"><span class="cite-bracket">[</span>14<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Er bewahrte sich eine eigenständige Position, die insbesondere durch Skepsis gegenüber der traditionellen politischen Lagerbildung gekennzeichnet war. Dies kommt besonders in dem Stück <i><a href="Als_der_Krieg_zu_Ende_war_(Frisch)" title="Als der Krieg zu Ende war (Frisch)">Als der Krieg zu Ende war</a></i> zum Ausdruck, in dem Frisch Augenzeugenberichte über die <a href="Rote_Armee" title="Rote Armee">Rote Armee</a> als Besatzungsmacht verarbeitet.
</p><p>Im April 1946 reiste Frisch zusammen mit Hirschfeld ins Nachkriegsdeutschland. Im August 1948 besuchte er einen internationalen Friedenskongress in <a href="Breslau" title="Breslau">Breslau</a>, zu dem zahlreiche Intellektuelle eingeladen waren, die zur politischen Vermittlung zwischen Ost und West beitragen sollten. Da die Gastgeber den Kongress jedoch als Propagandaplattform missbrauchten und kaum ein Austausch zwischen den Gästen stattfand, reiste Frisch vorzeitig nach <a href="Warschau" title="Warschau">Warschau</a> weiter, um in seinen Notizheften weiter eigenständige Eindrücke zu sammeln. Dennoch unterstellte ihm die <i>NZZ</i> nach seiner Rückkehr Sympathien mit dem <a href="Kommunismus" title="Kommunismus">Kommunismus</a> und weigerte sich wiederum, eine Gegendarstellung abzudrucken, so dass Frisch die Zusammenarbeit mit der Zeitung aufkündigte.<sup id="cite_ref-15" class="reference"><a href="#cite_note-15"><span class="cite-bracket">[</span>15<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Seine Teilnahme am Kongress hatte noch eine weitere Konsequenz: Die Schweizer Bundespolizei legte über Frisch eine <a href="Karteikarte" title="Karteikarte">Fiche</a> an und bespitzelte ihn bis fast an sein Lebensende, siehe auch die postume Veröffentlichung <i><a href="Ignoranz_als_Staatsschutz%3F" title="Ignoranz als Staatsschutz?">Ignoranz als Staatsschutz?</a></i>.<sup id="cite_ref-16" class="reference"><a href="#cite_note-16"><span class="cite-bracket">[</span>16<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Durchbruch_als_Romancier_und_freier_Schriftsteller">Durchbruch als Romancier und freier Schriftsteller</h3></div>
<p>Aus den etwa 130 Notizheften, die Frisch in der Nachkriegszeit anlegte, ging 1947 zunächst das literarische <i><a href="Tagebuch_mit_Marion" class="mw-redirect" title="Tagebuch mit Marion">Tagebuch mit Marion</a></i> hervor. <a href="Peter_Suhrkamp" title="Peter Suhrkamp">Peter Suhrkamp</a> ermutigte Frisch, das Konzept weiter auszubauen, und gab durch persönliche Rückmeldung zu den Texten konkrete Anregungen. 1950 erschien im neu gegründeten <a href="Suhrkamp_Verlag" title="Suhrkamp Verlag">Suhrkamp Verlag</a> das <i><a href="Tagebuch_1946%E2%80%931949" title="Tagebuch 1946–1949">Tagebuch 1946–1949</a></i>, ein Mosaik aus Reiseberichten und autobiografischen Betrachtungen, politischen und literaturtheoretischen <a href="Essay" title="Essay">Essays</a> sowie literarischen Skizzen, die Frischs Dramen und wesentliche Motive seines erzählerischen Schaffens des kommenden Jahrzehnts vorwegnahmen. Kritiker bescheinigten dem Werk, dass es der Gattung des literarischen <a href="Tagebuch" title="Tagebuch">Tagebuchs</a> neue Impulse gebe, und seinem Autor, den „Anschluss ans europäische Niveau“ gefunden zu haben.<sup id="cite_ref-17" class="reference"><a href="#cite_note-17"><span class="cite-bracket">[</span>17<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Der kommerzielle Erfolg setzte erst mit der Neuauflage 1958 ein.
</p><p>1951 folgte das im <i>Tagebuch</i> bereits skizzierte Drama <i><a href="Graf_%C3%96derland" title="Graf Öderland">Graf Öderland</a></i> um einen Staatsanwalt, der vom bürgerlichen Leben gelangweilt ist und sich auf die Suche nach absoluter Freiheit begibt, wobei er mit einer Axt jeden ermordet, der sich diesem Ziel in den Weg stellt. Öderland endet als Anführer einer revolutionären Freiheitsbewegung und erhält durch diese Position Macht und Verantwortung, die ihn ebenso unfrei machen, wie er es zu Beginn des Stücks war. Das Drama wurde bei Publikum und Kritik zu einem klaren Misserfolg, es wurde vielfach als <a href="Ideologiekritik" title="Ideologiekritik">Ideologiekritik</a> missverstanden oder als <a href="Nihilismus" title="Nihilismus">nihilistisch</a> verurteilt. Frisch hingegen betrachtete <i>Graf Öderland</i> als eines seiner bedeutendsten Werke und arbeitete es für weitere Aufführungen 1956 und 1961 um, ohne damit eine wesentlich beifälligere Rezeption zu erreichen.
</p><p>Mit einem Stipendium der <a href="Rockefeller-Stiftung" title="Rockefeller-Stiftung">Rockefeller-Stiftung</a> ausgestattet, bereiste Frisch zwischen April 1951 und Mai 1952 die <a href="Vereinigte_Staaten" title="Vereinigte Staaten">USA</a> und <a href="Mexiko" title="Mexiko">Mexiko</a>. Während dieser Zeit arbeitete er unter dem Titel <i>Was macht ihr mit der Liebe</i> an einem Vorgänger des späteren Romans <i><a href="Stiller_(Roman)" title="Stiller (Roman)">Stiller</a></i> sowie an dem Theaterstück <i><a href="Don_Juan_oder_Die_Liebe_zur_Geometrie" title="Don Juan oder Die Liebe zur Geometrie">Don Juan oder Die Liebe zur Geometrie</a></i>, das im Mai 1953 gleichzeitig in Zürich und Berlin uraufgeführt wurde. In diesem Stück kehrt er zur Thematik des Widerstreits zwischen ehelichen Pflichten und intellektuellen Interessen zurück: Die Hauptfigur des Stücks ist ein <a href="Parodie" title="Parodie">parodierter</a> <a href="Don_Juan" title="Don Juan">Don Juan</a>, der sich in erster Linie für geometrische Studien und das Schachspiel interessiert und Frauen daher nur einen episodischen Platz in seinem Leben einräumt. Nachdem sein gefühlloses Verhalten zahlreiche Tote gefordert hat, verliebt er sich jedoch in eine frühere Prostituierte.
</p><p>1954 erschien Frischs Roman <i>Stiller</i>, dessen Protagonist Anatol Ludwig Stiller zunächst behauptet, ein anderer zu sein, im Zuge eines Gerichtsverfahrens jedoch gezwungen wird, seine ursprüngliche Identität als Schweizer Bildhauer wieder anzuerkennen. Bis zu ihrem Tod lebt er daraufhin wieder mit der Ehefrau zusammen, die er in seinem früheren Leben verlassen hatte. Der Roman, der Elemente des <a href="Kriminalroman" title="Kriminalroman">Kriminalromans</a> mit einem authentisch wirkenden, tagebuchartigen Erzählstil verbindet, wurde zu einem kommerziellen Erfolg und brachte Frisch eine breite Anerkennung als Schriftsteller ein. Zugleich lobte die Kritik die komplexe Konstruktion und Perspektivik sowie die Verbindung von philosophischen Einsichten mit autobiografischen Erfahrungen. Die These der Unvereinbarkeit von Kunst und Familie tauchte auch im <i>Stiller</i> wieder auf. Nach dessen Erscheinen zog Frisch, der während seiner Ehe zahlreiche Liebschaften pflegte,<sup id="cite_ref-18" class="reference"><a href="#cite_note-18"><span class="cite-bracket">[</span>18<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> die Konsequenzen, trennte sich von seiner Familie und bezog in <a href="M%C3%A4nnedorf" title="Männedorf">Männedorf</a> in einem Bauernhaus eine eigene kleine Wohnung. Nachdem das Schreiben schon einige Jahre in Folge seine Haupteinnahmequelle gewesen war, schloss er im Januar 1955 auch sein Architekturbüro, um nun ganz als freier Schriftsteller zu arbeiten.
</p><p>Ende 1955 begann Frisch mit der Arbeit an dem Roman <i><a href="Homo_faber_(Roman)" title="Homo faber (Roman)">Homo faber</a></i>, der 1957 veröffentlicht wurde. Er handelt von einem Ingenieur, der mit seiner rein technisch-rationalen Weltsicht am realen Leben scheitert. <i>Homo faber</i> wurde in den Schulkanon aufgenommen und zu einem von Frischs meistgelesenen Büchern. Die Routen des Protagonisten spiegeln Frischs eigene Reisen während der Entstehungszeit des Romans wider. Sie führten ihn 1956 nach <a href="Italien" title="Italien">Italien</a>, dann nach einer Schiffspassage über den Atlantik ein zweites Mal in die Vereinigten Staaten, nach Mexiko und <a href="Kuba" title="Kuba">Kuba</a> und im Folgejahr nach <a href="Griechenland" title="Griechenland">Griechenland</a>.<sup id="cite_ref-19" class="reference"><a href="#cite_note-19"><span class="cite-bracket">[</span>19<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
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<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Erfolge_am_Theater_und_Beziehung_zu_Ingeborg_Bachmann">Erfolge am Theater und Beziehung zu Ingeborg Bachmann</h3></div>
<p>Das 1958 uraufgeführte Theaterstück <i><a href="Biedermann_und_die_Brandstifter" title="Biedermann und die Brandstifter">Biedermann und die Brandstifter</a></i> etablierte Frisch als Dramatiker von Weltrang. Es handelt von einem Kleinbürger, der Hausierern Unterschlupf gewährt und trotz deutlicher Anzeichen nicht dagegen einschreitet, dass diese sein Haus niederbrennen. Erste Skizzen waren bereits 1948 unter dem Eindruck der <a href="Geschichte_der_Tschechoslowakei#Die_kommunistische_Ära_1948–1989" title="Geschichte der Tschechoslowakei">kommunistischen Machtübernahme in der Tschechoslowakei</a> entstanden und im <i>Tagebuch 1946–1949</i> erschienen; 1953 hatte der <a href="Bayerischer_Rundfunk" title="Bayerischer Rundfunk">Bayerische Rundfunk</a> eine Hörspielfassung ausgestrahlt. Frischs Absicht war es, das Selbstvertrauen des Zuschauers zu erschüttern, dass er in einer ähnlichen Gefahrensituation besonnener reagieren würde. Als das Schweizer Publikum das Stück zunächst als reine Warnung vor dem <a href="Kommunismus" title="Kommunismus">Kommunismus</a> auffasste, fühlte er sich missverstanden. Für die deutsche Uraufführung fügte er daher ein „Nachspiel“ hinzu, das nun als Warnung vor dem <a href="Nationalsozialismus" title="Nationalsozialismus">Nationalsozialismus</a> verstanden und später wieder gestrichen wurde.
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<p>Auch das folgende Drama <i><a href="Andorra_(Drama)" title="Andorra (Drama)">Andorra</a></i> hatte Frisch bereits im <i>Tagebuch</i> skizziert: Es behandelt die Macht, die ein vorgefasstes Bild der Mitmenschen über den Betroffenen hat. Seine Hauptfigur ist das uneheliche Kind Andri, dessen Vater es als Jude ausgibt. In der Folge muss Andri sich mit <a href="Antisemitismus" title="Antisemitismus">antisemitischen</a> Vorurteilen auseinandersetzen und nimmt mit der Zeit Wesenszüge an, die in seiner Umgebung als „typisch jüdisch“ gelten. Der Stoff lag Frisch besonders am Herzen, so dass er innerhalb von drei Jahren fünf Fassungen des Stücks schrieb, bevor es Ende 1961 zur Uraufführung kam. Obwohl es bei Kritik und Publikum erfolgreich war, brachte das Stück Frisch insbesondere nach der Uraufführung in den USA (1963) auch den Vorwurf eines zu leichtfertigen Umgangs mit der jüngsten historischen Wirklichkeit ein. In der Tatsache, dass der vorurteilsbehaftete Umgang mit anderen in <i>Andorra</i> als allgemeiner menschlicher Fehler dargestellt ist, sahen einige Deutsche eine Relativierung der eigenen Schuld.
</p><p>Im Juli 1958 lernte Frisch die Schriftstellerin <a href="Ingeborg_Bachmann" title="Ingeborg Bachmann">Ingeborg Bachmann</a> kennen. Nachdem er bereits seit 1954 von Frau und Kindern getrennt gelebt hatte, ließ er sich 1959 auch offiziell von seiner ersten Frau Gertrud scheiden. Frisch machte Bachmann einen schriftlichen Heiratsantrag, den diese jedoch ablehnte. 1960 bezogen die beiden eine gemeinsame Wohnung in <a href="Rom" title="Rom">Rom</a>, wo Frisch bis 1965 seinen Lebensmittelpunkt behielt. Zugleich hatten sie eine Wohnung in <a href="Uetikon_am_See" title="Uetikon am See">Uetikon</a> bei Zürich. Die beiden vereinbarten, eine <a href="Offene_Beziehung" title="Offene Beziehung">offene Beziehung</a> zu führen, die Affären zuließ, jedoch keine Liebe zu anderen Partnern. Bachmanns Beziehungen zu <a href="Hans_Magnus_Enzensberger" title="Hans Magnus Enzensberger">Hans Magnus Enzensberger</a> im Jahr 1959 und zu <a href="Paolo_Chiarini" title="Paolo Chiarini">Paolo Chiarini</a> im Frühjahr 1962 gefährdeten die Partnerschaft, die schließlich zerbrach, als sich Frisch im Herbst 1962 in Marianne Oellers verliebte. Frisch und Bachmann trennten sich nach einem gemeinsamen Gespräch in Uetikon definitiv im März 1963.<sup id="cite_ref-20" class="reference"><a href="#cite_note-20"><span class="cite-bracket">[</span>20<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Die Beziehung zwischen den beiden war lange von Mythen und Legenden umrankt, die durch den 2022 erschienenen Briefwechsel teilweise korrigiert wurden. Frischs 1964 veröffentlichter Roman <i><a href="Mein_Name_sei_Gantenbein" title="Mein Name sei Gantenbein">Mein Name sei Gantenbein</a></i> gilt – wie auch später Bachmanns Roman <i><a href="Malina_(Roman)" title="Malina (Roman)">Malina</a></i> – als literarische Reaktion auf die Beziehung. Der Roman verarbeitet das Ende einer Ehe in einem komplexen Stil des Was-wäre-wenn: Identitäten und Biografien der Hauptpersonen wechseln, wie auch Details des ehelichen Lebens. Der Erzähler probiert alternative Geschichten an „wie Kleider“ und kommt doch zu dem Schluss, dass keine davon seiner Erfahrung völlig gerecht wird. Hier greift Frisch die im <i>Tagebuch 1946–1949</i> geäußerte Auffassung wieder auf, dass das Wesentliche für die Sprache unsagbar bleibe.
</p><p>Mit ähnlichen Mitteln gestaltete Frisch das Stück <i><a href="Biografie%3A_Ein_Spiel" title="Biografie: Ein Spiel">Biografie: Ein Spiel</a></i>. Von den Missverständnissen um <i>Biedermann und die Brandstifter</i> und <i>Andorra</i> enttäuscht, wandte Frisch sich von der <a href="Parabel_(Sprache)" class="mw-redirect" title="Parabel (Sprache)">Parabelform</a> ab und suchte nach einer neuen Ausdrucksform, die er als „Dramaturgie der <a href="Permutation" title="Permutation">Permutation</a>“ bezeichnete. Im Zentrum des Stücks steht ein Verhaltensforscher, der die Möglichkeit erhält, sein Leben noch einmal zu führen, und dabei letztlich keine wesentlich anderen Entscheidungen treffen kann. Die Zusammenarbeit mit dem Regisseur <a href="Rudolf_Noelte" title="Rudolf Noelte">Rudolf Noelte</a> scheiterte im Herbst 1967, eine Woche vor der angekündigten Premiere. Auch die 1968 zur Aufführung gebrachte Umsetzung unter <a href="Leopold_Lindtberg" title="Leopold Lindtberg">Leopold Lindtberg</a> stellte weder den Autor noch Kritik und Publikum zufrieden. Frisch hatte die Zuschauer aufrufen wollen, die Möglichkeiten zur Veränderung im Bewusstsein ihrer Beschränktheit voll auszunutzen, und empfand das Stück auf der Bühne letztlich selbst als zu <a href="Fatalismus" title="Fatalismus">fatalistisch</a>. Erst elf Jahre nach dieser erneuten Enttäuschung kehrte Frisch ans Theater zurück.
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<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Zweite_Ehe_mit_Marianne_Oellers_und_rege_Reisen">Zweite Ehe mit Marianne Oellers und rege Reisen</h3></div>
<p>Im Sommer 1962 begegnete der damals 51-jährige Frisch der 28 Jahre jüngeren Germanistik- und Romanistik-Studentin <a href="Marianne_Frisch" title="Marianne Frisch">Marianne Oellers</a>. 1964 bezogen die beiden eine gemeinsame Wohnung in Rom, im Herbst 1965 zogen sie in ein aufwändig renoviertes Häuschen in <a href="Berzona_(Valle_Onsernone)" title="Berzona (Valle Onsernone)">Berzona</a> im <a href="Kanton_Tessin" title="Kanton Tessin">Tessin</a> um. Als „soziales Experiment“ lebte das Paar ab 1966 zeitweise auch in einer Zweitwohnung in der <a href="Wohnsiedlung_Lochergut" title="Wohnsiedlung Lochergut">Wohnsiedlung Lochergut</a>, tauschte sie jedoch bald gegen eine Wohnung in <a href="K%C3%BCsnacht_ZH" class="mw-redirect" title="Küsnacht ZH">Küsnacht am Zürichsee</a>. Ende 1968 heirateten die beiden.
</p><p>Marianne Oellers begleitete ihren späteren Ehemann auf zahlreichen Reisen: 1963 besuchten sie die amerikanischen Uraufführungen von <i>Biedermann</i> und <i>Andorra</i>, 1965 reisten sie anlässlich der Verleihung des <a href="Jerusalem-Preis_f%C3%BCr_Literatur" class="mw-redirect" title="Jerusalem-Preis für Literatur">Man’s Freedom Prize</a> nach <a href="Jerusalem" title="Jerusalem">Jerusalem</a>, wo Frisch die erste offizielle deutschsprachige Rede nach Ende des Zweiten Weltkriegs hielt. Im Bemühen um ein eigenständiges Urteil über das Leben hinter dem „<a href="Eiserner_Vorhang" title="Eiserner Vorhang">Eisernen Vorhang</a>“ bereisten sie 1966 die <a href="Sowjetunion" title="Sowjetunion">Sowjetunion</a>. Anlässlich eines Schriftstellerkongresses kehrten sie zwei Jahre später dorthin zurück und trafen unter anderem die <a href="Deutsche_Demokratische_Republik" title="Deutsche Demokratische Republik">DDR</a>-Schriftsteller <a href="Christa_Wolf" title="Christa Wolf">Christa</a> und <a href="Gerhard_Wolf_(Schriftsteller)" title="Gerhard Wolf (Schriftsteller)">Gerhard Wolf</a>, mit denen sie von nun an eine Freundschaft verband. Nach der Hochzeit folgten 1969 eine Reise nach <a href="Japan" title="Japan">Japan</a> sowie 1970–1972 ausgedehnte Aufenthalte in den USA. Viele Eindrücke dieser Reisen sind im <i><a href="Tagebuch_1966%E2%80%931971" title="Tagebuch 1966–1971">Tagebuch 1966–1971</a></i> wiedergegeben.
</p><p>Nach der Rückkehr aus den USA nahm das Ehepaar Frisch 1972 eine Zweitwohnung in Berlin im Ortsteil <a href="Berlin-Friedenau" title="Berlin-Friedenau">Friedenau</a>, die zunehmend zum Lebensmittelpunkt wurde und 1973–1979 einen intensiven und anregenden Kontakt zu den dortigen Intellektuellen ermöglichte. Auszüge eines Tagebuchs aus dieser Zeit erscheinen erst 2014 unter dem Titel <i><a href="Aus_dem_Berliner_Journal" title="Aus dem Berliner Journal">Aus dem Berliner Journal</a></i>. In seinen Berliner Jahren verstärkte sich Frischs kritische Haltung gegenüber der Schweiz, die sich in Werken wie <i><a href="Wilhelm_Tell_f%C3%BCr_die_Schule" title="Wilhelm Tell für die Schule">Wilhelm Tell für die Schule</a></i> (1970) und dem <i><a href="Dienstb%C3%BCchlein_(Max_Frisch)" title="Dienstbüchlein (Max Frisch)">Dienstbüchlein</a></i> (1974) niederschlug, aber auch in der Rede <i>Die Schweiz als Heimat?</i>, die Frisch im Januar 1974 anlässlich der Verleihung des <a href="Grosser_Schillerpreis" title="Grosser Schillerpreis">Grossen Schillerpreises der Schweizerischen Schillerstiftung</a> hielt. Obwohl er keine politischen Ambitionen hatte, hegte Frisch Sympathien für Ideen der <a href="Sozialdemokratie" title="Sozialdemokratie">Sozialdemokratie</a>. Aus persönlicher Verbundenheit mit <a href="Helmut_Schmidt" title="Helmut Schmidt">Helmut Schmidt</a> begleitete er ihn 1975 auf dessen <a href="Volksrepublik_China" title="Volksrepublik China">China</a>-Reise und hielt 1977 eine Rede auf dem <a href="Sozialdemokratische_Partei_Deutschlands" title="Sozialdemokratische Partei Deutschlands">SPD</a>-Parteitag.
</p><p>Im Mai 1974 hatte Frisch auf einer Lesetour in den USA eine Affäre mit der 32 Jahre jüngeren Amerikanerin Alice Locke-Carey. Diese Begegnung im Dorf <a href="Montauk" title="Montauk">Montauk</a> auf <a href="Long_Island" title="Long Island">Long Island</a> nahm er als Ausgangspunkt der 1975 erschienenen <a href="Montauk_(Erz%C3%A4hlung)" title="Montauk (Erzählung)">gleichnamigen Erzählung</a>, die sein autobiografischstes Buch wurde und von allen seinen bisherigen Liebesbeziehungen berichtet, einschließlich der Ehe mit Marianne und deren Seitensprung mit dem amerikanischen Schriftsteller <a href="Donald_Barthelme" title="Donald Barthelme">Donald Barthelme</a>. Anlässlich der Veröffentlichung kam es zwischen den Eheleuten zu einem offenen Streit über das Verhältnis von Öffentlichem und Privatem und in der Folge zu einer zunehmenden Entfremdung. 1979 wurde die Ehe geschieden.
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<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Spätwerk_und_Alter"><span id="Sp.C3.A4twerk_und_Alter"></span>Spätwerk und Alter</h3></div>
<p>Nachdem Frisch 1978 ernsthafte gesundheitliche Probleme durchlebt hatte, wurde im Oktober 1979 unter seiner Mitwirkung die Max-Frisch-<a href="Stiftung_(Schweiz)" title="Stiftung (Schweiz)">Stiftung</a> gegründet, die mit der Verwaltung seines Nachlasses beauftragt wurde. Ihre wichtigste Einrichtung bildet das <a href="Max_Frisch-Archiv" title="Max Frisch-Archiv">Max Frisch-Archiv</a>, das sich an der <a href="ETH_Z%C3%BCrich" title="ETH Zürich">ETH Zürich</a> befindet und seit 1983 öffentlich zugänglich ist.
</p><p>Alter und Vergänglichkeit rückten nun zunehmend ins Zentrum von Frischs Werk. 1976 nahm er die Arbeit an dem im Totenreich spielenden Theaterstück <i><a href="Triptychon_(Frisch)" title="Triptychon (Frisch)">Triptychon</a></i> auf, das im April 1979 in einer Hörspielfassung gesendet wurde und im Oktober desselben Jahres in <a href="Lausanne" title="Lausanne">Lausanne</a> zur Uraufführung kam. Eine Aufführung in Frankfurt am Main scheiterte am Widerstand des dortigen Ensembles, das das Stück als zu unpolitisch ablehnte. Die Premiere am <a href="Burgtheater" title="Burgtheater">Burgtheater</a> in Wien betrachtete Frisch als gelungen, das Publikum reagierte jedoch zurückhaltend auf das komplex konstruierte Werk.
</p><p>1980 nahm Frisch erneut Kontakt zu Alice Locke-Carey auf und lebte mit ihr bis 1984 abwechselnd in <a href="New_York_City" title="New York City">New York</a> und in Berzona. In den USA war Frisch inzwischen ein geschätzter Schriftsteller, unter anderem erhielt er 1980 die Ehrendoktorwürde des <a href="Bard_College" title="Bard College">Bard College</a> und 1982 die der <a href="City_University_of_New_York" title="City University of New York">City University of New York</a>. Die Übersetzung von <i><a href="Der_Mensch_erscheint_im_Holoz%C3%A4n" title="Der Mensch erscheint im Holozän">Der Mensch erscheint im Holozän</a></i> wurde von den Kritikern der <i><a href="The_New_York_Times" title="The New York Times">New York Times</a></i> als beste Erzählung des Jahres 1980 ausgezeichnet. Der Text berichtet von einem pensionierten Industriellen, der unter dem Verlust eigener geistiger Fähigkeiten und dem Schwund mitmenschlicher Beziehungen leidet. Frisch bemühte sich in diesem Text um Authentizität, wehrte sich jedoch gegen eine allzu autobiografische Deutung. Nach Abschluss der 1979 erschienenen Arbeit erlebte Frisch eine <a href="Schreibblockade" title="Schreibblockade">Schreibblockade</a>, die er erst im Herbst 1981 mit dem Prosatext <i><a href="Blaubart_(Erz%C3%A4hlung)" title="Blaubart (Erzählung)">Blaubart</a></i> überwand.
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<p>1984 kehrte Frisch nach Zürich zurück, wo er nun bis zu seinem Tode lebte. 1983<sup id="cite_ref-Spiegel2011_21-0" class="reference"><a href="#cite_note-Spiegel2011-21"><span class="cite-bracket">[</span>21<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> begann die Beziehung zu seiner letzten Lebensgefährtin Karin Pilliod, mit der er 1987 am Moskauer „Forum für eine atomwaffenfreie Welt“ teilnahm. Nach Frischs Tod berichtete Pilliod davon, dass er in den Jahren 1952–1958 eine Liebesbeziehung mit ihrer Mutter Madeleine Seigner-Besson unterhalten habe.<sup id="cite_ref-Spiegel2011_21-1" class="reference"><a href="#cite_note-Spiegel2011-21"><span class="cite-bracket">[</span>21<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Im März 1989 wurde bei Frisch unheilbarer <a href="Darmkrebs" class="mw-redirect" title="Darmkrebs">Darmkrebs</a> diagnostiziert. Im selben Jahr erfuhr er im Rahmen der <a href="Fichenskandal" title="Fichenskandal">Fichenaffäre</a>, dass er seit seiner Teilnahme am internationalen Friedenskongress 1948 wie viele andere Schweizer Bürger von den Behörden bespitzelt worden war. Am 1. August 1990 erhielt er (zensurierten) Zugang zu den behördlichen Aufzeichnungen und verfasste vor Ende 1990 dazu den Kommentar <i><a href="Ignoranz_als_Staatsschutz%3F" title="Ignoranz als Staatsschutz?">Ignoranz als Staatsschutz?</a></i>, in dem er zu einzelnen Aktenteilen Stellung nahm: Seine <a href="Karteikarte" title="Karteikarte">Fiche</a> sei „ein Dokument der Ignoranz, der Borniertheit, der Provinzialität“. Der Text wurde 2015 bei Suhrkamp als Buch veröffentlicht.<sup id="cite_ref-22" class="reference"><a href="#cite_note-22"><span class="cite-bracket">[</span>22<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
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<p>Frisch regelte die Umstände seiner Bestattung. Er engagierte sich noch im Rahmen der Diskussion über die Abschaffung der Schweizer Armee und veröffentlichte den Prosatext <i><a href="Schweiz_ohne_Armee%3F_Ein_Palaver" title="Schweiz ohne Armee? Ein Palaver">Schweiz ohne Armee? Ein Palaver</a></i> sowie eine Bühnenfassung davon, <i>Jonas und sein Veteran</i>. Max Frisch starb am 4. April 1991, mitten in den Vorbereitungen zu seinem 80. Geburtstag. Die Trauerfeier fand am 9. April 1991 in <a href="St._Peter_(Z%C3%BCrich)" title="St. Peter (Zürich)">St. Peter</a> statt. Es sprachen seine Freunde <a href="Peter_Bichsel" title="Peter Bichsel">Peter Bichsel</a> und Michel Seigner. Karin Pilliod verlas eine Erklärung, es kam kein Geistlicher zu Wort. Frisch war ein <a href="Agnostiker" class="mw-redirect" title="Agnostiker">Agnostiker</a>, der jedes Glaubensbekenntnis für überflüssig befand.<sup id="cite_ref-23" class="reference"><a href="#cite_note-23"><span class="cite-bracket">[</span>23<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Die Asche Max Frischs wurde bei einem Erinnerungsfest seiner Freunde im Tessin in ein Feuer gestreut; eine Tafel an der Friedhofsmauer des Ortes <a href="Berzona_(Valle_Onsernone)" title="Berzona (Valle Onsernone)">Berzona</a> erinnert an ihn.
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<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Literarisches_Werk">Literarisches Werk</h2></div>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Gattungen">Gattungen</h3></div>
<div class="mw-heading mw-heading4"><h4 id="Das_Tagebuch_als_literarische_Form">Das Tagebuch als literarische Form</h4></div>
<p>Das <a href="Tagebuch" title="Tagebuch">Tagebuch</a> gilt als die für Frisch typische <a href="Prosa" title="Prosa">Prosaform</a>. Hiermit ist weder ein privates Tagebuch gemeint, dessen Veröffentlichung der voyeuristischen Befriedigung der Leserschaft dienen würde, noch ein „journal intime“ im Sinne <a href="Henri-Fr%C3%A9d%C3%A9ric_Amiel" title="Henri-Frédéric Amiel">Henri-Frédéric Amiels</a>, sondern vielmehr eine literarisch gestaltete Bewusstseinsschilderung in der Tradition <a href="James_Joyce" title="James Joyce">James Joyce</a>’ und <a href="Alfred_D%C3%B6blin" title="Alfred Döblin">Alfred Döblins</a>, die neben der Schilderung realer Fakten <a href="Fiktionalit%C3%A4t" class="mw-redirect" title="Fiktionalität">Fiktionalität</a> als gleichberechtigtes Mittel der Wahrheitsfindung akzeptiert.<sup id="cite_ref-24" class="reference"><a href="#cite_note-24"><span class="cite-bracket">[</span>24<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Nach dem Vorsatz, die Schriftstellerei aufzugeben, hatte Frisch unter dem Eindruck einer als existenziell empfundenen Bedrohung durch den Militärdienst angefangen ein Kriegstagebuch zu führen, das 1940 unter dem Titel <i><a href="Bl%C3%A4tter_aus_dem_Brotsack" title="Blätter aus dem Brotsack">Blätter aus dem Brotsack</a></i> veröffentlicht wurde. Anders als seine früheren Arbeiten konnten die literarischen Ergebnisse in Tagebuchform vor ihrem Autor bestehen. Frisch fand so zu der Form, die sein weiteres Prosawerk bestimmte. Er veröffentlichte zwei weitere literarische Tagebücher aus den Zeiträumen 1946–1949 bzw. 1966–1971. Das <a href="Typoskript" title="Typoskript">Typoskript</a> für ein drittes, 1982 begonnenes Tagebuch wurde 2009 in den Unterlagen von Frischs Sekretärin entdeckt.<sup id="cite_ref-25" class="reference"><a href="#cite_note-25"><span class="cite-bracket">[</span>25<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Bis dahin war man davon ausgegangen, dass Frisch dieses Werk als 70-Jähriger vernichtet hatte, weil er sich dessen kreativer Gestaltung aufgrund eines zunehmenden Verlusts seines Kurzzeitgedächtnisses nicht mehr gewachsen fühlte.<sup id="cite_ref-26" class="reference"><a href="#cite_note-26"><span class="cite-bracket">[</span>26<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Als das Typoskript 2010 veröffentlicht wurde, erhielt es aufgrund seines fragmentarischen Charakters den Titel <i><a href="Entw%C3%BCrfe_zu_einem_dritten_Tagebuch" title="Entwürfe zu einem dritten Tagebuch">Entwürfe zu einem dritten Tagebuch</a></i>.
</p><p>Viele zentrale Werke Frischs sind als Skizze bereits im <i><a href="Tagebuch_1946%E2%80%931949" title="Tagebuch 1946–1949">Tagebuch 1946–1949</a></i> angelegt, darunter die Dramen <i><a href="Graf_%C3%96derland" title="Graf Öderland">Graf Öderland</a></i>, <i><a href="Andorra_(Drama)" title="Andorra (Drama)">Andorra</a></i>, <i><a href="Don_Juan_oder_Die_Liebe_zur_Geometrie" title="Don Juan oder Die Liebe zur Geometrie">Don Juan</a></i> und <i><a href="Biedermann_und_die_Brandstifter" title="Biedermann und die Brandstifter">Biedermann und die Brandstifter</a></i>, aber auch Elemente des Romans <i><a href="Stiller_(Roman)" title="Stiller (Roman)">Stiller</a></i>. Gleichzeitig sind die Romane <i>Stiller</i> und <i><a href="Homo_faber_(Roman)" title="Homo faber (Roman)">Homo faber</a></i> sowie die Erzählung <i><a href="Montauk_(Erz%C3%A4hlung)" title="Montauk (Erzählung)">Montauk</a></i> als Tagebuch ihres jeweiligen Protagonisten angelegt; Sybille Heidenreich weist darauf hin, dass auch die offene Erzählform des Romans <i><a href="Mein_Name_sei_Gantenbein" title="Mein Name sei Gantenbein">Mein Name sei Gantenbein</a></i> eng an die Tagebuchform angelehnt ist.<sup id="cite_ref-Heidenreich_27-0" class="reference"><a href="#cite_note-Heidenreich-27"><span class="cite-bracket">[</span>27<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Rolf Kieser sieht in der Tatsache, dass die unter Mitwirkung Frischs 1976 herausgegebenen <i>Gesammelten Werke</i> nicht nach Textart, sondern streng chronologisch geordnet sind, die Tagebuchform sogar als Schema auf das Gesamtwerk übertragen.<sup id="cite_ref-Kieser_28-0" class="reference"><a href="#cite_note-Kieser-28"><span class="cite-bracket">[</span>28<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Frisch selbst vertrat die Auffassung, dass die Tagebuchform die einzige ihm entsprechende Prosaform sei und er sie daher ebenso wenig wählen könne wie die Form seiner Nase.<sup id="cite_ref-Heidenreich_27-1" class="reference"><a href="#cite_note-Heidenreich-27"><span class="cite-bracket">[</span>27<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Von fremder Seite gab es dennoch Ansätze, Frischs Wahl der Textform zu begründen: So sieht <a href="Friedrich_D%C3%BCrrenmatt" title="Friedrich Dürrenmatt">Friedrich Dürrenmatt</a> darin die „rettende Idee“, die es Frisch im <i>Stiller</i> ermöglicht habe, „aus sich selber eine Gestalt, einen Roman“ zu machen, ohne dabei „der Peinlichkeit [zu] verfallen“.<sup id="cite_ref-29" class="reference"><a href="#cite_note-29"><span class="cite-bracket">[</span>29<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Insbesondere sieht er in der Figur James Larkin Whites, der in Wirklichkeit mit Stiller identisch ist, dies in seinen Aufzeichnungen über Stiller aber stets bestreitet, die Verkörperung des Schriftstellers, der in seinem Werk nicht umhinkann, „sich selbst zu meinen“, dies im Interesse der literarischen Qualität seines Ergebnisses aber ständig verbergen muss. Rolf Kieser weist darauf hin, dass in der Tagebuchform am deutlichsten Frischs Auffassung Rechnung getragen wird, dass Denken immer nur für einen bestimmten Standpunkt und Kontext stimme und es unmöglich sei, mit Sprache ein geschlossenes Bild der Welt oder auch nur eines einzelnen Lebens zu entwerfen.<sup id="cite_ref-Kieser_28-1" class="reference"><a href="#cite_note-Kieser-28"><span class="cite-bracket">[</span>28<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading4"><h4 id="Erzählendes_Werk"><span id="Erz.C3.A4hlendes_Werk"></span>Erzählendes Werk</h4></div>
<p>Obwohl Max Frisch seine ersten Erfolge im Theater feierte und auch selbst später oft betonte, dass er eigentlich vom Theater komme, zählten neben dem Tagebuch vor allem der Roman und die längere Erzählung zu seinen wichtigsten literarischen Formen. Insbesondere in späteren Jahren wandte sich Frisch von der Bühne ab und der Prosa zu. Nach eigenen Angaben fühlte er sich unter den subjektiven Anforderungen des Erzählens wohler als unter den objektiven Anforderungen, die die Arbeit am Theater an ihn richtete.<sup id="cite_ref-30" class="reference"><a href="#cite_note-30"><span class="cite-bracket">[</span>30<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Frischs Prosawerk lässt sich grob in drei Schaffensphasen einteilen. Sein Frühwerk bis 1943 entstand ausschließlich in Prosa. Darin enthalten waren zahlreiche kurze Skizzen und Essays, die Romane <i><a href="J%C3%BCrg_Reinhart._Eine_sommerliche_Schicksalsfahrt" class="mw-redirect" title="Jürg Reinhart. Eine sommerliche Schicksalsfahrt">Jürg Reinhart. Eine sommerliche Schicksalsfahrt</a></i> und seine Fortsetzung <i><a href="J%E2%80%99adore_ce_qui_me_br%C3%BBle_oder_Die_Schwierigen" class="mw-redirect" title="J’adore ce qui me brûle oder Die Schwierigen">J’adore ce qui me brûle oder Die Schwierigen</a></i> sowie die Erzählung <i><a href="Antwort_aus_der_Stille" title="Antwort aus der Stille">Antwort aus der Stille</a></i>. Alle drei sind <a href="Autobiografie" title="Autobiografie">autobiografisch</a> geprägt, alle kreisen um die Entscheidung des jungen Autors zwischen einer bürgerlichen und einer Künstlerexistenz und lassen ihre Protagonisten unterschiedliche Wege aus Frischs persönlichem Dilemma finden: in der Entwicklung zur Autonomie im Erstling, der an einen klassischen <a href="Bildungsroman" title="Bildungsroman">Bildungsroman</a> erinnert, im Scheitern des Lebensentwurfs in seiner Fortsetzung, in der Absage an künstlerische Verwirklichung in der Erzählung. Mit seiner zweiten Erzählung <i><a href="Bin_oder_Die_Reise_nach_Peking" title="Bin oder Die Reise nach Peking">Bin oder Die Reise nach Peking</a></i> war Frisch im Jahr 1945 im bürgerlichen Milieu angekommen und formulierte aus dieser Warte bereits die Ausbruchssehnsucht.<sup id="cite_ref-31" class="reference"><a href="#cite_note-31"><span class="cite-bracket">[</span>31<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Frisch distanzierte sich im Nachhinein von seinem Frühwerk, nannte den Erstling einen „sehr jugendlichen Roman“,<sup id="cite_ref-32" class="reference"><a href="#cite_note-32"><span class="cite-bracket">[</span>32<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> die folgende Erzählung eine „sehr epigonale Geschichte“,<sup id="cite_ref-33" class="reference"><a href="#cite_note-33"><span class="cite-bracket">[</span>33<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> die zweite Erzählung „Fluchtliteratur“.<sup id="cite_ref-34" class="reference"><a href="#cite_note-34"><span class="cite-bracket">[</span>34<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Frischs Prosa-Hauptwerk besteht aus den drei Romanen <i><a href="Stiller_(Roman)" title="Stiller (Roman)">Stiller</a></i>, <i><a href="Homo_faber_(Roman)" title="Homo faber (Roman)">Homo faber</a></i> und <i><a href="Mein_Name_sei_Gantenbein" title="Mein Name sei Gantenbein">Mein Name sei Gantenbein</a></i>. Unter diesen Werken wird laut <a href="Alexander_Stephan_(Germanist)" title="Alexander Stephan (Germanist)">Alexander Stephan</a> <i>Stiller</i> „allgemein als Frischs wichtigstes und komplexestes Buch angesehen“,<sup id="cite_ref-35" class="reference"><a href="#cite_note-35"><span class="cite-bracket">[</span>35<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> sowohl was seine Form als auch seinen Inhalt betrifft. Gemein ist den drei Romanen die Thematik der Identität und des Verhältnisses zwischen den Geschlechtern. Dabei nimmt <i>Homo faber</i> eine Komplementärposition zu <i>Stiller</i> ein. Hatte Stiller sich gegen die Festlegungen durch andere gewehrt, legt sich Walter Faber, der Protagonist aus <i>Homo faber</i>, selbst auf die Identität des rationalen Technikers fest.<sup id="cite_ref-36" class="reference"><a href="#cite_note-36"><span class="cite-bracket">[</span>36<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Eine dritte Variation des Themas bietet <i>Mein Name sei Gantenbein</i>, dessen Titel bereits die Umkehr des Einleitungssatzes aus <i>Stiller</i> in sich trägt. Statt „Ich bin nicht Stiller!“ heißt es nun „Ich stelle mir vor“. Statt der Suche nach der festen Identität steht das Spiel mit den Identitäten im Mittelpunkt, das Ausprobieren von Biografien und Geschichten.<sup id="cite_ref-37" class="reference"><a href="#cite_note-37"><span class="cite-bracket">[</span>37<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Auch die drei Erzählungen aus Frischs Spätwerk <i><a href="Montauk_(Erz%C3%A4hlung)" title="Montauk (Erzählung)">Montauk</a></i>, <i><a href="Der_Mensch_erscheint_im_Holoz%C3%A4n" title="Der Mensch erscheint im Holozän">Der Mensch erscheint im Holozän</a></i> und <i><a href="Blaubart_(Erz%C3%A4hlung)" title="Blaubart (Erzählung)">Blaubart</a></i> werden in Untersuchungen oft zusammengefasst. Inhaltlich zeichnen sich alle drei Texte durch eine thematische Hinwendung zum Tod, einer Lebensbilanz aus. Formal stehen sie unter dem Motto einer Reduktion von Sprache und Handlungselementen. <a href="Volker_Hage" title="Volker Hage">Volker Hage</a> sah in den drei Erzählungen „eine untergründige Einheit, nicht im Sinn einer <a href="Trilogie" class="mw-redirect" title="Trilogie">Trilogie</a>, […] wohl aber im Sinn eines harmonischen <a href="Akkord" title="Akkord">Akkords</a>. Die drei Bücher ergänzen sich und sind doch selbständige Einheiten. […] Alle drei Bücher haben den Tenor der Bilanz, des Abschlusses – bis hinein in die Form, die nur noch das nötigste zuläßt: verknappt, zugeknöpft.“<sup id="cite_ref-38" class="reference"><a href="#cite_note-38"><span class="cite-bracket">[</span>38<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Frisch schränkte ein: „Die letzten drei Erzählungen haben nur eins gemeinsam: daß sie in der Erprobung der mir möglichen Darstellungsweisen weiter gehen als die Arbeiten vorher.“<sup id="cite_ref-39" class="reference"><a href="#cite_note-39"><span class="cite-bracket">[</span>39<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading4"><h4 id="Dramen">Dramen</h4></div>
<p>Die Dramen Max Frischs bis Anfang der 1960er Jahre unterteilte <a href="Manfred_Jurgensen" title="Manfred Jurgensen">Manfred Jurgensen</a> in drei Gruppen: die frühen Kriegsstücke, die poetischen Stücke wie <i><a href="Don_Juan_oder_Die_Liebe_zur_Geometrie" title="Don Juan oder Die Liebe zur Geometrie">Don Juan oder Die Liebe zur Geometrie</a></i> und die <a href="Dialektik" title="Dialektik">dialektischen</a> Stücke.<sup id="cite_ref-40" class="reference"><a href="#cite_note-40"><span class="cite-bracket">[</span>40<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Vor allem mit letzteren, namentlich den <a href="Parabel_(Sprache)" class="mw-redirect" title="Parabel (Sprache)">Parabeln</a> <i><a href="Biedermann_und_die_Brandstifter" title="Biedermann und die Brandstifter">Biedermann und die Brandstifter</a></i>, von Frisch als „<a href="Lehrst%C3%BCck_(Theater)" title="Lehrstück (Theater)">Lehrstück</a> ohne Lehre“ betitelt, und <i><a href="Andorra_(Drama)" title="Andorra (Drama)">Andorra</a></i> feierte Frisch seine größten Bühnenerfolge. Sie gehören zu den erfolgreichsten deutschsprachigen Theaterstücken.<sup id="cite_ref-41" class="reference"><a href="#cite_note-41"><span class="cite-bracket">[</span>41<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Dennoch blieb Frisch unzufrieden wegen der Missverständnisse, die ihre Aufnahme begleitet hatten. In einem Gespräch mit <a href="Heinz_Ludwig_Arnold" title="Heinz Ludwig Arnold">Heinz Ludwig Arnold</a> wandte er sich explizit gegen die gleichnishafte Parabelform: „Ich habe einfach festgestellt, daß ich durch die Form der Parabel mich nötigen lasse, eine Botschaft zu verabreichen, die ich eigentlich nicht habe.“<sup id="cite_ref-42" class="reference"><a href="#cite_note-42"><span class="cite-bracket">[</span>42<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Ab den 1960er Jahren zog sich Frisch verstärkt vom Theater zurück, seine folgenden Stücke <i><a href="Biografie%3A_Ein_Spiel" title="Biografie: Ein Spiel">Biografie: Ein Spiel</a></i> und <i><a href="Triptychon_(Frisch)" title="Triptychon (Frisch)">Triptychon</a></i> wurden unpolitischer, erreichten aber auch nicht mehr den Publikumserfolg der früheren Werke. Erst kurz vor seinem Tod kehrte Frisch mit <i>Jonas und sein Veteran</i>, der Theaterfassung von <i><a href="Schweiz_ohne_Armee%3F_Ein_Palaver" title="Schweiz ohne Armee? Ein Palaver">Schweiz ohne Armee? Ein Palaver</a></i>, noch einmal zur politischen Botschaft auf der Bühne zurück.
</p><p>Für Klaus Müller-Salget war den meisten Bühnenstücken Frischs gemein, dass sie auf der Bühne keine realistischen Situationen darstellen, sondern zeit- und raumübergreifende Gedankenspiele seien. So treten in <i><a href="Die_Chinesische_Mauer" title="Die Chinesische Mauer">Die Chinesische Mauer</a></i> historische und literarische Figuren auf, in <i>Triptychon</i> Tote. In <i>Biografie: Ein Spiel</i> wird das Leben nachträglich korrigiert, <i><a href="Santa_Cruz_(Drama)" title="Santa Cruz (Drama)">Santa Cruz</a></i> und <i><a href="Graf_%C3%96derland" title="Graf Öderland">Graf Öderland</a></i> spielen im Traumhaften oder in der märchenhaften <a href="Moritat" title="Moritat">Moritat</a>. Typisch seien karge, reduzierte Bühnenbilder, Brechungen wie zweigeteilte Bühnen, ein <a href="Chor_(Theater)" title="Chor (Theater)">Chor</a> oder die direkte Ansprache des Publikums. Immer wieder vergegenwärtige das Stück dem Publikum, dass es Theater sei, auf einer Bühne stattfinde. Im Stile von Brechts <a href="Episches_Theater" title="Episches Theater">epischem Theater</a> solle sich der Zuschauer nicht mit dem Geschehen auf der Bühne identifizieren, sondern durch das Dargestellte zu eigenen Gedanken angeregt werden. In Abweichung zu Brecht wolle Frisch dem Zuschauer aber keine vorgegebene Einsicht vermitteln, sondern lasse ihm die Freiheit einer eigenen Interpretation.<sup id="cite_ref-43" class="reference"><a href="#cite_note-43"><span class="cite-bracket">[</span>43<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Frisch selbst bekannte, dass ihn die Theaterarbeit in den ersten Proben am meisten fasziniere, wenn ein Stück noch nicht festgelegt, sondern in seinen Möglichkeiten offen sei. So sah <a href="Hellmuth_Karasek" title="Hellmuth Karasek">Hellmuth Karasek</a> Frischs Stücke auch dominiert von dessen Misstrauen gegen die Form, was sich etwa in <i>Don Juan oder Die Liebe zur Geometrie</i> in der Offenlegung der theatralischen Mittel äußere. Frisch führe die Unglaubwürdigkeit des Theaters vor, er strebe seine Durchschaubarkeit an. Dabei herrsche keine Lust am theatralischen Effekt wie etwa bei Dürrenmatt vor, die Effekte brächen sich an Zweifeln und skeptischen Einsichten. Wirkungen entstünden aus Wortlosigkeit, Verstummen oder Missverständnissen. Wo Dürrenmatts Stücke auf die schlimmstmögliche Wendung zusteuerten, endeten Frischs Dramen oft mit einer dramaturgischen Rückkehr zu ihrem Anfang; das Schicksal seiner Protagonisten sei es, kein Schicksal zu haben.<sup id="cite_ref-44" class="reference"><a href="#cite_note-44"><span class="cite-bracket">[</span>44<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Stil_und_Sprache">Stil und Sprache</h3></div>
<p>Frischs Stil wandelte sich in verschiedenen Phasen seines Werks. Während sein Frühwerk noch stark unter dem Einfluss <a href="Albin_Zollinger" title="Albin Zollinger">Albin Zollingers</a> und dessen poetischer <a href="Metapher" title="Metapher">Metaphorik</a> stand, dabei nicht frei von <a href="Epigone" title="Epigone">epigonalen</a> Lyrismen, distanzierte sich Frisch im Rückblick von vermeintlich „falscher Poetisierung“. Seine späteren Arbeiten zeichneten sich durch einen wesentlich knapperen, unprätentiöseren Stil aus, zu dem Frisch erläuterte: „Ich schreibe im allgemeinen sehr gesprochen“.<sup id="cite_ref-45" class="reference"><a href="#cite_note-45"><span class="cite-bracket">[</span>45<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> <a href="Walter_Schenker" title="Walter Schenker">Walter Schenker</a> sah das <a href="Z%C3%BCrichdeutsch" title="Zürichdeutsch">Zürichdeutsch</a>, mit dem Frisch aufgewachsen war, als seine Grundsprache. Dennoch wurde in seinen Werken das <a href="Standarddeutsch" title="Standarddeutsch">Hochdeutsch</a>, das er vor allem als Schrift- und Literatursprache kennengelernt hatte, die bevorzugte Ausdrucksform, wobei er aber immer wieder <a href="Mundart" class="mw-redirect" title="Mundart">mundartliche</a> Wendungen als Stilmittel einsetzte.<sup id="cite_ref-46" class="reference"><a href="#cite_note-46"><span class="cite-bracket">[</span>46<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Frisch war geprägt durch eine grundlegende <a href="Sprachskepsis" title="Sprachskepsis">Sprachskepsis</a>. In <i>Stiller</i> lässt er seinen Protagonisten ausrufen: „ich habe keine Sprache für meine Wirklichkeit!“<sup id="cite_ref-47" class="reference"><a href="#cite_note-47"><span class="cite-bracket">[</span>47<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Im <i>Tagebuch 1946–1949</i> führte er weiter aus: „Was wichtig ist: das Unsagbare, das Weiße zwischen den Worten, und immer reden diese Worte von Nebensachen, die wir eigentlich nicht meinen. Unser Anliegen, das eigentliche, läßt sich bestenfalls umschreiben, und das heißt ganz wörtlich: man schreibt darum herum. Man umstellt es. Man gibt Aussagen, die nie unser eigentliches Erlebnis enthalten, das unsagbar bleibt; […] und das eigentliche, das Unsagbare erscheint bestenfalls als Spannung zwischen diesen Aussagen.“<sup id="cite_ref-48" class="reference"><a href="#cite_note-48"><span class="cite-bracket">[</span>48<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Werner Stauffacher sah in Frischs Sprache „eine Sprache des Suchens der unaussprechlichen menschlichen Wirklichkeit, die Sprache eines Sehens und Erforschens“, ohne dass sie ihr dahinterliegendes Geheimnis tatsächlich enthülle.<sup id="cite_ref-49" class="reference"><a href="#cite_note-49"><span class="cite-bracket">[</span>49<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Frisch übertrug Prinzipien des epischen Theaters Bertolt Brechts sowohl in sein dramatisches als auch sein erzählendes Werk. Bereits 1948 schloss er eine Betrachtung über den <a href="Verfremdungseffekt" title="Verfremdungseffekt">Verfremdungseffekt</a> mit den Worten: „Es wäre verlockend, all diese Gedanken auch auf den erzählenden Schriftsteller anzuwenden; Verfremdungseffekt mit sprachlichen Mitteln, das Spielbewußtsein in der Erzählung, das Offen-Artistische, das von den meisten Deutschlesenden als ‚befremdend‘ empfunden und rundweg abgelehnt wird, weil es ‚zu artistisch’ ist, weil es die Einfühlung verhindert, das Hingerissene nicht herstellt, die Illusion zerstört, nämlich die Illusion, daß die erzählte Geschichte ‚wirklich‘ passiert ist“.<sup id="cite_ref-50" class="reference"><a href="#cite_note-50"><span class="cite-bracket">[</span>50<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Insbesondere in seinem Roman <i>Mein Name sei Gantenbein</i> brach Frisch mit dem geschlossenen Handlungskontinuum zugunsten der Darstellung von Varianten und Möglichkeiten. Das Theaterstück <i>Biografie: Ein Spiel</i> erhob die Probe zum dramatischen Prinzip. Bereits in <i>Stiller</i> übertrug Frisch mit den eingebetteten Geschichten die Form des <a href="Fragment_(Literatur)" title="Fragment (Literatur)">fragmentarischen</a>, episodenhaften Erzählens seines literarischen Tagebuchs in einen Roman.<sup id="cite_ref-51" class="reference"><a href="#cite_note-51"><span class="cite-bracket">[</span>51<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> In seinem Spätwerk radikalisierte Frisch die <a href="Montage_(Literatur)" title="Montage (Literatur)">Montagetechnik</a> weiter bis zur <a href="Collage" title="Collage">Collage</a> aus Texten, Notizen und Abbildungen in <i>Der Mensch erscheint im Holozän</i>.<sup id="cite_ref-52" class="reference"><a href="#cite_note-52"><span class="cite-bracket">[</span>52<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Themen_und_Motive">Themen und Motive</h3></div>
<p>Das literarische Werk Max Frischs ist von einigen grundlegenden Themen und Motiven geprägt, die entweder im Zentrum einer bestimmten Schaffensperiode stehen oder durch das gesamte Werk hindurch immer wieder aufgegriffen und variiert werden.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading4"><h4 id="Bildnis_und_Identität"><span id="Bildnis_und_Identit.C3.A4t"></span>Bildnis und Identität</h4></div>
<p>In seinem <i>Tagebuch 1946–1949</i> formulierte Frisch einen zentralen Gedanken, der sein Werk durchzieht: „Du sollst dir kein Bildnis machen, heißt es, von Gott. Es dürfte auch in diesem Sinne gelten: Gott als das Lebendige in jedem Menschen, das, was nicht erfaßbar ist. Es ist eine Versündigung, die wir, so wie sie an uns begangen wird, fast ohne Unterlaß wieder begehen – Ausgenommen wenn wir lieben.“<sup id="cite_ref-53" class="reference"><a href="#cite_note-53"><span class="cite-bracket">[</span>53<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Frisch bezog das biblische <a href="Zehn_Gebote" title="Zehn Gebote">Gebot</a> auf das Verhältnis der Menschen untereinander. Nur in der Liebe sei der Mensch bereit, sein Gegenüber mit all seiner Wandelbarkeit, den ihm innewohnenden Möglichkeiten anzunehmen. Ohne Liebe banne der Mensch sein Gegenüber und die gesamte Welt in vorgefertigte Bilder. Ein zum <a href="Klischee" title="Klischee">Klischee</a> erstarrtes Bild werde zur Versündigung des Menschen gegen sich selbst und gegen den anderen. <a href="Hans_J%C3%BCrg_L%C3%BCthi" title="Hans Jürg Lüthi">Hans Jürg Lüthi</a> unterschied in Frischs Werk zwei Kategorien des Umgangs mit dem Bildnis: in der ersten werde das Bildnis als Schicksal erlebt. Hierzu gehöre das Stück <i>Andorra</i>, in dem Andri von den Andorranern das Bildnis eines Juden zugewiesen werde, sowie der Roman <i>Homo faber</i>, in dem Walter Faber im Bildnis des Technikers gefangen bleibe. Die zweite Kategorie thematisiere die Befreiung vom Bildnis, etwa in <i>Stiller</i> oder <i>Mein Name sei Gantenbein</i>, in denen sich die Hauptpersonen neue Identitäten entwerfen, um vorgefertigten Bildnissen zu entkommen.<sup id="cite_ref-54" class="reference"><a href="#cite_note-54"><span class="cite-bracket">[</span>54<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Im Gegensatz zum <a href="Fremdbild" title="Fremdbild">Fremdbild</a> steht die menschliche <a href="Identit%C3%A4t" title="Identität">Identität</a>. Für Frisch besitzt jeder Mensch seine einzigartige <a href="Individualit%C3%A4t" title="Individualität">Individualität</a>, die ihre Berechtigung aus sich selbst beziehe und verwirklicht werden müsse. Es „vollzieht sich das menschliche Leben oder verfehlt sich am einzelnen Ich, nirgends sonst.“<sup id="cite_ref-55" class="reference"><a href="#cite_note-55"><span class="cite-bracket">[</span>55<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Der Prozess der <a href="Selbstannahme" title="Selbstannahme">Selbstannahme</a> und der folgenden <a href="Selbstverwirklichung" title="Selbstverwirklichung">Selbstverwirklichung</a> sei ein Akt der Freiheit, der Wahlmöglichkeit: „Die Würde des Menschen, scheint mir, besteht in der Wahl.“<sup id="cite_ref-56" class="reference"><a href="#cite_note-56"><span class="cite-bracket">[</span>56<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Dabei sei die Selbstwahl kein einmaliger Akt, sondern das wahre Ich müsse hinter den Bildnissen immer wieder neu erkannt und gewählt werden. Die Furcht, das Ich zu verpassen und damit das Leben zu verfehlen, hat bereits in Frischs Frühwerk eine zentrale Stellung. Eine misslungene Selbstwahl führe zu einer <a href="Entfremdung" title="Entfremdung">Entfremdung</a> des Menschen von sich selbst und von der Welt. Nur in der begrenzten Frist eines wirklichen Lebens könne sich die menschliche Existenz erfüllen, da ihre Erlösung im Zustand der endlosen Unveränderbarkeit des Todes ausgeschlossen sei. In <i>Stiller</i> formulierte Frisch als Kriterium eines wirklichen Lebens, „daß einer mit sich selbst identisch wird. Andernfalls ist er nie gewesen!“<sup id="cite_ref-57" class="reference"><a href="#cite_note-57"><span class="cite-bracket">[</span>57<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-58" class="reference"><a href="#cite_note-58"><span class="cite-bracket">[</span>58<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading4"><h4 id="Beziehung_zwischen_den_Geschlechtern">Beziehung zwischen den Geschlechtern</h4></div>
<p>Die männlichen Protagonisten in Frischs Werk lassen sich laut Claus Reschke auf den gemeinsamen Grundtyp eines modernen <a href="Intellektueller" title="Intellektueller">Intellektuellen</a> zurückführen: <a href="Egozentrik" title="Egozentrik">egozentrisch</a>, entscheidungsschwach, unsicher in Bezug auf ihr Selbstbild, verkennen sie oft ihre tatsächliche Situation. Sie sind <a href="Agnostizismus" title="Agnostizismus">Agnostiker</a>, in der Beziehung zu anderen Menschen fehlt es ihnen an echter Hingabe, so dass sie das isolierte Leben eines <a href="Eigenbr%C3%B6tler" title="Eigenbrötler">Einzelgängers</a> führen. Wenn sie eine tiefere Beziehung zu Frauen entwickeln, verlieren sie ihre emotionale Balance, werden ihres Partners unsicher, besitzergreifend und eifersüchtig. Immer wieder fallen sie in überkommene <a href="Geschlechterrolle" title="Geschlechterrolle">Geschlechterrollen</a> und maskieren ihre sexuellen Unsicherheiten durch <a href="Chauvinismus" title="Chauvinismus">Chauvinismus</a>. Gleichzeitig ist ihre Beziehung zu Frauen überschattet von <a href="Schuldgef%C3%BChl" title="Schuldgefühl">Schuldgefühlen</a>. Im Verhältnis zur Frau suchen sie das „wirkliche Leben“, die Vervollständigung und Erfüllung ihrer selbst in einer Beziehung, die frei von Konflikten und einer lähmenden Wiederholung ist, die nie das Element von Neuheit und Spontaneität verliert.<sup id="cite_ref-59" class="reference"><a href="#cite_note-59"><span class="cite-bracket">[</span>59<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Auch die Frauenfiguren in Frischs Werk führte Mona Knapp auf ein <a href="Stereotyp" title="Stereotyp">Stereotyp</a> zurück. Sie haben in den Texten, die auf ihre männlichen Protagonisten zentriert sind, eine zweckgebundene, strukturelle Funktion und erweisen sich als austauschbar. Oft werden sie als „großartig“ und „wunderbar“ verherrlicht, sind scheinbar <a href="Emanzipation" title="Emanzipation">emanzipiert</a> und dem Mann überlegen. Tatsächlich zeichne sich ihre Motivation aber zumeist durch Kleinlichkeit aus: Treulosigkeit, Besitzgier und Gefühlsmangel. In Frischs späterem Werk werden die Frauenfiguren zunehmend eindimensionaler, folienhafter und zeigen keine innere Ambivalenz. Oft werde die weibliche Figur auf die Bedrohung der männlichen Identität oder auf ihre Rolle als Objekt der Untreue reduziert, werde zum Katalysator des Gelingens oder Scheiterns der männlichen Existenz und liefere dem männlichen Protagonisten bloß den Anlass für seine Selbstbetrachtung. Zumeist gehe in Frischs Werken die Aktivität in Partnerbeziehungen von der Frau aus, der Mann verbleibe passiv, abwartend und reflektierend. Scheinbar werde die Frau vom Mann geliebt, in Wahrheit aber gefürchtet und verachtet.<sup id="cite_ref-60" class="reference"><a href="#cite_note-60"><span class="cite-bracket">[</span>60<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p><a href="Karin_Struck" title="Karin Struck">Karin Struck</a> sah Frischs männlichen Protagonisten letztlich abhängig von den Frauenfiguren. Dabei blieben die Frauen für sie Fremde. Die Männer hingegen seien von Beginn an bezogen auf den Abschied: sie können nicht lieben, weil sie vor sich selbst, ihrem Versagen und ihrer Angst fliehen. Oft vermischen sich Bilder der Weiblichkeit mit jenen des Todes, so in Frischs Don-Juan-Version: „Das Weib erinnert mich an Tod, je blühender es erscheint.“<sup id="cite_ref-61" class="reference"><a href="#cite_note-61"><span class="cite-bracket">[</span>61<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> In immer wieder neuen Beziehungen zu Frauen und der anschließenden Trennung werde für Frischs Männerfiguren der Tod körperlich erfahrbar: ihre Angst vor Frauen korrespondiere mit der Angst vor dem Tod, die Reaktion auf die Beziehung zur Frau sei Flucht und Schuldgefühl.<sup id="cite_ref-62" class="reference"><a href="#cite_note-62"><span class="cite-bracket">[</span>62<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading4"><h4 id="Spätwerk:_Vergänglichkeit_und_Tod"><span id="Sp.C3.A4twerk:_Verg.C3.A4nglichkeit_und_Tod"></span>Spätwerk: Vergänglichkeit und Tod</h4></div>
<p>Obwohl der <a href="Tod" title="Tod">Tod</a> ein durchgängiges Motiv im Werk Frischs ist, wird er im Früh- und Hauptwerk durch Identitäts- und Beziehungsproblematiken überlagert. Erst mit dem Spätwerk wird er zur zentralen Frage. Frischs zweites veröffentlichtes Tagebuch leitet den Themenkreis ein. Ein Schlüsselsatz des <i>Tagebuchs 1966–1971</i> ist ein mehrfach wiederholtes Zitat <a href="Michel_de_Montaigne" title="Michel de Montaigne">Montaignes</a>: „So löse ich mich auf und komme mir abhanden.“<sup id="cite_ref-63" class="reference"><a href="#cite_note-63"><span class="cite-bracket">[</span>63<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Im Zentrum der Aufzeichnungen steht das Altern als private und gesellschaftliche Problematik. Obwohl noch politische Forderungen gestellt werden, rücken die sozialen Bindungen in den Hintergrund, zentral wird die Beschäftigung mit dem eigenen Ich. Das Tagebuch gibt in seiner Fragmenthaftigkeit und formalen Reduktion den Stil vor, der neben einer melancholischen Grundstimmung für die folgenden Werke bestimmend bleibt.
</p><p>Auch die Erzählung <i>Montauk</i> behandelt das Altern. Der Mangel an Zukunft des autobiografischen Protagonisten richtet den Blick auf die Verarbeitung der Vergangenheit und den Wunsch nach Erleben von Gegenwart. Im Theaterstück <i>Triptychon</i> wird der Tod an sich dargestellt, allerdings in <a href="Metapher" title="Metapher">metaphorischem</a> Bezug aufs Leben. Der Tod spiegelt die Erstarrung der menschlichen Gemeinschaft und wird damit eine Anweisung zur Lebensgestaltung. Die Erzählung <i>Der Mensch erscheint im Holozän</i> schildert den Sterbeprozess eines alten Mannes als Eingehen in die Natur. Laut Cornelia Steffahn zeichnet Frisch im Spätwerk kein einheitliches Todesbild, die Werke geben vielmehr den Prozess seiner eigenen Auseinandersetzung mit der Thematik wieder und wandeln sich im gleichen Maße, in dem Frisch selbst altere. Dabei verarbeite er philosophische Einflüsse von Montaigne, <a href="S%C3%B8ren_Kierkegaard" title="Søren Kierkegaard">Søren Kierkegaard</a>, <a href="Lars_Gustafsson" title="Lars Gustafsson">Lars Gustafsson</a> bis <a href="Epikur" title="Epikur">Epikur</a>.<sup id="cite_ref-64" class="reference"><a href="#cite_note-64"><span class="cite-bracket">[</span>64<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading4"><h4 id="Politisches_Engagement">Politisches Engagement</h4></div>
<p>Während Frischs frühe literarische Arbeiten noch weitgehend unpolitisch waren und er sich etwa im Militärtagebuch <i>Blätter aus dem Brotsack</i> vom Leitbild Schweiz und der <a href="Geistige_Landesverteidigung" title="Geistige Landesverteidigung">Geistigen Landesverteidigung</a> beeinflusst zeigte, wandelte sich sein politisches Bewusstsein in der Nachkriegszeit. Vor allem die Trennung zwischen Kultur und Politik prangerte Frisch nun an, und 1948 notierte er in seinem Tagebuch: „Wer sich nicht mit Politik befaßt, hat die politische Parteinahme, die er sich sparen möchte, bereits vollzogen: er dient der herrschenden Partei.“<sup id="cite_ref-65" class="reference"><a href="#cite_note-65"><span class="cite-bracket">[</span>65<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Laut Sonja Rüegg zeichnete sich Frischs <a href="%C3%84sthetik" title="Ästhetik">Ästhetik</a> durch eine grundsätzlich kritische und antiideologische Haltung aus, ein Selbstverständnis des Schriftstellers als Emigrant innerhalb der Gesellschaft, den Widerstand gegen die herrschende Ordnung, die Parteinahme nicht für eine Klasse, sondern für das einzelne Individuum, die Betonung des Fragens sowie die Übernahme moderner Literaturformen.<sup id="cite_ref-66" class="reference"><a href="#cite_note-66"><span class="cite-bracket">[</span>66<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Frischs Gesellschaftskritik entzündete sich insbesondere auch an seinem Heimatland, der <a href="Schweiz" title="Schweiz">Schweiz</a>. In seiner Rede zur Verleihung des <a href="Grosser_Schillerpreis" title="Grosser Schillerpreis">Großen Schillerpreises</a> bekannte er unter dem Titel <i>Die Schweiz als Heimat?</i>: „<span style="font-variant:small-caps;">Ich bin Schweizer</span> (nicht bloß Inhaber eines schweizerischen Reisepasses, geboren auf schweizerischem Territorium usw., sondern Schweizer aus Bekenntnis)“. Doch er schränkte auch ein: „Heimat ist nicht durch Behaglichkeit definiert. Wer <span style="font-variant:small-caps;">Heimat</span> sagt, nimmt mehr auf sich.“<sup id="cite_ref-67" class="reference"><a href="#cite_note-67"><span class="cite-bracket">[</span>67<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Frischs veröffentlichte Auseinandersetzung mit seiner Heimat, dem Leitbild und der Sonderrolle der Schweiz reichte von der Streitschrift <i>achtung: Die Schweiz</i> bis zur Demontage des Nationalepos von <a href="Wilhelm_Tell" title="Wilhelm Tell">Wilhelm Tell</a> in <i>Wilhelm Tell für die Schule</i>, worin der <a href="Gr%C3%BCndungsmythos" title="Gründungsmythos">Gründungsmythos</a> als eine Geschichte von Zufällen, Unzulänglichkeiten sowie Beschränktheit und Opportunismus dargestellt wird. Mit dem <i>Dienstbüchlein</i> rechnete Frisch mit seiner eigenen Vergangenheit in der <a href="Schweizer_Armee" title="Schweizer Armee">Schweizer Armee</a> ab, die er auch in seinem letzten umfangreichen Text <i>Schweiz ohne Armee? Ein Palaver</i> in Frage stellte. Von einer „schon fast klassischen Antwort auf die Formel von der ‚<a href="%C3%9Cberfremdung" title="Überfremdung">Überfremdung</a>‘“ spricht Volker Hage bezüglich Frischs häufig zitiertem Ausspruch: „Ein kleines Herrenvolk sieht sich in Gefahr: man hat Arbeitskräfte gerufen, und es kommen Menschen.“<sup id="cite_ref-68" class="reference"><a href="#cite_note-68"><span class="cite-bracket">[</span>68<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Charakteristisch für Frischs Werk war, dass sich immer wieder Phasen starken politischen Engagements mit Phasen der Erfahrung von Wirkungslosigkeit und des Rückzugs auf private Themen abwechselten. Bettina Jaques-Bosch sah den Autor deswegen zwischen Perioden der Kritik und der Melancholie pendeln,<sup id="cite_ref-69" class="reference"><a href="#cite_note-69"><span class="cite-bracket">[</span>69<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Hans Ulrich Probst verortete das Spätwerk „zwischen Resignation und republikanischer Alters-Radikalität“. Frischs letzte publizierte Sätze, ein Brief an <a href="Marco_Solari" title="Marco Solari">Marco Solari</a> in der <i><a href="Die_Wochenzeitung" class="mw-redirect" title="Die Wochenzeitung">Wochenzeitung</a></i>, richteten sich noch einmal an die Schweiz: „1848 eine große Gründung des <a href="Freisinn" title="Freisinn">Freisinns</a>, heute unter der jahrhundertelangen Dominanz des Bürgerblocks ein verluderter Staat – und was mich mit diesem Staat noch verbindet: ein Reisepaß (den ich nicht mehr brauchen werde)“.<sup id="cite_ref-70" class="reference"><a href="#cite_note-70"><span class="cite-bracket">[</span>70<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Rezeption">Rezeption</h2></div>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Erfolg_als_Schriftsteller">Erfolg als Schriftsteller</h3></div>
<p>Für Max Frisch kennzeichnete sich seine literarische Karriere dadurch, dass er keinen „frappanten Durchbruch“ erlebt habe, und der Erfolg „sehr langsam gekommen“ sei.<sup id="cite_ref-arnold33_71-0" class="reference"><a href="#cite_note-arnold33-71"><span class="cite-bracket">[</span>71<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Dennoch erreichten auch seine frühen Veröffentlichungen bereits einen gewissen Erfolg. Schon als Zwanzigjähriger wurde er in verschiedenen Zeitungen und Zeitschriften veröffentlicht. Mit seinem Erstling fand er in der <a href="Deutsche_Verlags-Anstalt" title="Deutsche Verlags-Anstalt">Deutschen Verlags-Anstalt</a> einen renommierten Verlag, dem sich, als Frisch nicht länger im nationalsozialistischen Deutschland veröffentlichen wollte, der Schweizer <a href="Atlantis_Verlag_(H%C3%BCrlimann)" title="Atlantis Verlag (Hürlimann)">Atlantis Verlag</a> und ab 1950 der <a href="Suhrkamp_Verlag" title="Suhrkamp Verlag">Suhrkamp Verlag</a> anschlossen. Auch seine Dramen wurden ohne Verzögerung angenommen und am bedeutenden <a href="Schauspielhaus_Z%C3%BCrich" title="Schauspielhaus Zürich">Schauspielhaus Zürich</a> gespielt. Frischs Werke wurden in Rezensionen positiv besprochen, bereits sein Frühwerk wurde mit Preisen bedacht, erst <i>Graf Öderland</i> wurde 1951 ein „erster Mißerfolg auf der Bühne“.<sup id="cite_ref-72" class="reference"><a href="#cite_note-72"><span class="cite-bracket">[</span>72<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Gemeinsam mit dem ersten Tagebuch leitete das Drama aber auch eine Beachtung Frischs über die Schweizer Grenzen hinweg ein, besonders in der Bundesrepublik Deutschland, wo der Roman <i>Stiller</i> zum ersten großen Erfolg wurde und ihm ein Leben als Berufsschriftsteller ermöglichte.<sup id="cite_ref-73" class="reference"><a href="#cite_note-73"><span class="cite-bracket">[</span>73<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Ausgehend von 3000 verkauften Exemplaren im ersten Jahr,<sup id="cite_ref-arnold33_71-1" class="reference"><a href="#cite_note-arnold33-71"><span class="cite-bracket">[</span>71<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> erreichte <i>Stiller</i> durch beständig wachsende Nachfrage als erstes Buch des Suhrkamp Verlages eine Millionenauflage.<sup id="cite_ref-74" class="reference"><a href="#cite_note-74"><span class="cite-bracket">[</span>74<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Zu einem weiteren Bestseller wurde der Folgeroman <i>Homo faber</i> mit einer deutschsprachigen Gesamtauflage von vier Millionen Exemplaren bis zum Jahr 1998.<sup id="cite_ref-75" class="reference"><a href="#cite_note-75"><span class="cite-bracket">[</span>75<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> <i>Biedermann und die Brandstifter</i> und <i>Andorra</i> gehören nach Einschätzung <a href="Volker_Hage" title="Volker Hage">Volker Hages</a> zu den erfolgreichsten deutschsprachigen Theaterstücken mit 250 beziehungsweise 230 Inszenierungen bis zum Jahr 1996.<sup id="cite_ref-76" class="reference"><a href="#cite_note-76"><span class="cite-bracket">[</span>76<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Beide Dramen und <i>Homo faber</i> wurden zum vielfachen Unterrichtsstoff an Schulen im deutschen Sprachraum. Bis auf wenige Frühwerke Frischs lagen bis 2002 von jedem Werk Übersetzungen vor, überwiegend in rund 10 Sprachen, wobei <i>Homo faber</i> mit 25 Sprachen am häufigsten übersetzt wurde.<sup id="cite_ref-77" class="reference"><a href="#cite_note-77"><span class="cite-bracket">[</span>77<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Stellung_in_der_Schweiz_und_im_Ausland">Stellung in der Schweiz und im Ausland</h3></div>
<p>Sowohl innerhalb als auch außerhalb der Schweiz wurde Frisch oft mit dem zweiten großen Schweizer Schriftsteller seiner Generation, dem zehn Jahre jüngeren <a href="Friedrich_D%C3%BCrrenmatt" title="Friedrich Dürrenmatt">Friedrich Dürrenmatt</a>, in einem Atemzug genannt. <a href="Hans_Mayer_(Literaturwissenschaftler)" title="Hans Mayer (Literaturwissenschaftler)">Hans Mayer</a> bezeichnete sie etwa als „<a href="Dioskuren" title="Dioskuren">Dioskuren</a>“, aber auch als miteinander dialektisch verknüpfte „<a href="Antagonist_(Literatur)" title="Antagonist (Literatur)">Antagonisten</a>“.<sup id="cite_ref-78" class="reference"><a href="#cite_note-78"><span class="cite-bracket">[</span>78<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Die enge Freundschaft zu Beginn ihres literarischen Werdegangs wurde später von persönlichen Differenzen überschattet. In einem letzten Versuch eines Versöhnungsbriefs Dürrenmatts zu Frischs 75. Geburtstag, der unbeantwortet blieb, fand Dürrenmatt für ihre Beziehung die Formulierung: „wir haben uns wacker auseinander befreundet“.<sup id="cite_ref-arnold64_79-0" class="reference"><a href="#cite_note-arnold64-79"><span class="cite-bracket">[</span>79<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Auch literarisch wurden beide zunehmend unterschiedlich gesehen, so galt laut <a href="Heinz_Ludwig_Arnold" title="Heinz Ludwig Arnold">Heinz Ludwig Arnold</a> Dürrenmatt in der Öffentlichkeit – trotz seines erzählenden Werks – als der „geborene“ Dramatiker, Frisch – trotz seiner Bühnenerfolge – als geborener Erzähler.<sup id="cite_ref-80" class="reference"><a href="#cite_note-80"><span class="cite-bracket">[</span>80<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Beide, Frisch und Dürrenmatt, trugen in den 1960er Jahren gemeinsam durch ihre Fragen nach unbewältigter Schweizer Vergangenheit stark zu einer Revision des dominanten Schweizer Geschichtsbildes bei. Spätestens seit Veröffentlichung des <i>Dienstbüchleins</i> 1974 war Frischs Rezeption in der Schweiz stark gespalten in Zuspruch und heftige Ablehnung. Vor die Alternativen der Vorbilder Dürrenmatt und Frisch gestellt, entschieden sich laut Janos Szábo die meisten jungen Schweizer Schriftsteller für Frisch und dessen Rolle als Erzieher und Aufklärer. Frisch wurde in den 1960er Jahren zur Leitfigur einer Schweizer Autorengeneration, zu der etwa <a href="Peter_Bichsel" title="Peter Bichsel">Peter Bichsel</a>, <a href="J%C3%B6rg_Steiner" title="Jörg Steiner">Jörg Steiner</a>, <a href="Otto_F._Walter" title="Otto F. Walter">Otto F. Walter</a> oder <a href="Adolf_Muschg" title="Adolf Muschg">Adolf Muschg</a> zählten. Noch 1998, als die Schweiz als Gastland der <a href="Frankfurter_Buchmesse" title="Frankfurter Buchmesse">Frankfurter Buchmesse</a> vorgestellt wurde, vernahm <a href="Andreas_Isenschmid" title="Andreas Isenschmid">Andreas Isenschmid</a> in den Büchern einer jungen Schriftstellergeneration aus der Schweiz wie <a href="Ruth_Schweikert" title="Ruth Schweikert">Ruth Schweikert</a>, <a href="Daniel_de_Roulet" title="Daniel de Roulet">Daniel de Roulet</a>, <a href="Silvio_Huonder" title="Silvio Huonder">Silvio Huonder</a> und <a href="Peter_Stamm" title="Peter Stamm">Peter Stamm</a> „einen merkwürdig vertrauten alten Ton, aus allen Richtungen klingen und oft fast Seite für Seite seltsame Echos auf den <i>Stiller</i> von Max Frisch.“<sup id="cite_ref-81" class="reference"><a href="#cite_note-81"><span class="cite-bracket">[</span>81<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-82" class="reference"><a href="#cite_note-82"><span class="cite-bracket">[</span>82<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Auch in der Bundesrepublik Deutschland nahmen die Werke des Schweizers Max Frisch eine zentrale Rolle ein, <a href="Heinrich_Vormweg" title="Heinrich Vormweg">Heinrich Vormweg</a> bezeichnete <i>Stiller</i> und <i>Homo faber</i> als „[z]wei der für die deutschsprachige Literatur der fünfziger Jahre bezeichnendsten, sie beispielhaft repräsentierenden Romane“.<sup id="cite_ref-83" class="reference"><a href="#cite_note-83"><span class="cite-bracket">[</span>83<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> In der DDR wurden in den 1980er Jahren umfangreiche Ausgaben von Frischs Prosa und Dramen herausgegeben, ohne dass es zu intensiveren literaturwissenschaftlichen Auseinandersetzungen mit Frischs Werk kam. Leichter verfügbar waren Übersetzungen von Frischs Werken in anderen sozialistischen Staaten, was Frisch selbst darauf zurückführte, dass etwa in der Sowjetunion von offizieller Seite geurteilt wurde, seine Werke stellen „Krankheitserscheinungen einer kapitalistischen Gesellschaft“ dar, die „in einer Gesellschaft mit verstaatlichten Produktionsmitteln nicht vorhanden“ seien.<sup id="cite_ref-84" class="reference"><a href="#cite_note-84"><span class="cite-bracket">[</span>84<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Trotz einiger ideologisch motivierter Kritiken an ihrem „Individualismus“, „Pessimismus“ oder „Modernismus“ wurden Frischs Werke in der UdSSR rege übersetzt und publiziert sowie in rund 150 Aufsätzen besprochen.<sup id="cite_ref-85" class="reference"><a href="#cite_note-85"><span class="cite-bracket">[</span>85<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Erfolgreich war Frisch auch in seiner zeitweiligen Wahlheimat, den Vereinigten Staaten. Dabei wurde von der Kritik positiv vermerkt, dass sich die Handlungen wiederholt in Amerika zutragen und der Autor frei von „europäischer Arroganz“ sei.<sup id="cite_ref-86" class="reference"><a href="#cite_note-86"><span class="cite-bracket">[</span>86<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Bedeutung_und_Einfluss">Bedeutung und Einfluss</h3></div>
<p>Nach Einschätzung Jürgen H. Petersens hatte Frischs Bühnenwerk nur geringen Einfluss auf andere Dramatiker. Auch seine spezielle Form des literarischen Tagebuchs habe keine Nachahmer gefunden. Dagegen seien die Romane <i>Stiller</i> und <i>Mein Name sei Gantenbein</i> sowohl in ihrer Thematik der Identitätsfrage als auch in ihrer literarischen Gestaltung, in der personale Identität nicht durch Beschreibung oder Innenansichten, sondern durch erfundene Geschichten dargestellt werde, zu literarischen Modellen geworden. Häufig mit diesem stilistischen Einfluss in Bezug gebracht werden etwa <i><a href="Nachdenken_%C3%BCber_Christa_T." title="Nachdenken über Christa T.">Nachdenken über Christa T.</a></i> von <a href="Christa_Wolf" title="Christa Wolf">Christa Wolf</a> oder <i><a href="Malina_(Roman)" title="Malina (Roman)">Malina</a></i> von <a href="Ingeborg_Bachmann" title="Ingeborg Bachmann">Ingeborg Bachmann</a>. Andere beeinflusste Autoren sind <a href="Peter_H%C3%A4rtling" title="Peter Härtling">Peter Härtling</a> und <a href="Dieter_K%C3%BChn_(Schriftsteller)" title="Dieter Kühn (Schriftsteller)">Dieter Kühn</a>. Max Frisch wurde auch selbst Gegenstand von Literatur. So schrieb <a href="Wolfgang_Hildesheimer" title="Wolfgang Hildesheimer">Wolfgang Hildesheimer</a> 1983 die <i>Mitteilungen an Max über den Stand der Dinge und anderes</i>. <a href="Uwe_Johnson" title="Uwe Johnson">Uwe Johnson</a> stellte 1975 eine Sammlung von Frisch-Zitaten unter dem Titel <i>Max Frisch Stich-Worte</i> zusammen.<sup id="cite_ref-87" class="reference"><a href="#cite_note-87"><span class="cite-bracket">[</span>87<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> <a href="Gottfried_Honegger" title="Gottfried Honegger">Gottfried Honegger</a> veröffentlichte 2007 elf Porträtskizzen und vierzehn Texte zur Erinnerung an seinen Freund.
</p><p>Adolf Muschg fasste an Max Frisch gerichtet zusammen: „Deine Stelle in der Literaturgeschichte: wie beschreibt man sie? Ein formaler Neuerer bist Du nicht gewesen; Du hast auch nicht – Identitätsproblem in Ehren – von Dir reden gemacht durch eine nie dagewesene Thematik. Ich glaube, Du hast Epoche gemacht durch etwas zugleich Unauffälliges und Fundamentales: ein neues Ethos (und Pathos) des <i>Versuchs</i>. Deine Bücher machen die literarische Probe auf ein Exempel der Phantasie“.<sup id="cite_ref-88" class="reference"><a href="#cite_note-88"><span class="cite-bracket">[</span>88<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> <a href="Marcel_Reich-Ranicki" title="Marcel Reich-Ranicki">Marcel Reich-Ranicki</a> standen Frischs Werke näher als die anderer Autoren aus seiner Generation: „Anders als Dürrenmatt oder <a href="Heinrich_B%C3%B6ll" title="Heinrich Böll">Böll</a>, als <a href="G%C3%BCnter_Grass" title="Günter Grass">Grass</a> oder <a href="Uwe_Johnson" title="Uwe Johnson">Uwe Johnson</a> schrieb Frisch über die Komplexe und die Konflikte der <a href="Intellektueller" title="Intellektueller">Intellektuellen</a>, und er wandte sich immer wieder an uns, die Intellektuellen aus der bürgerlichen Bildungsschicht. Er hat wie kein anderer unsere Mentalität durchschaut und erkannt“.<sup id="cite_ref-89" class="reference"><a href="#cite_note-89"><span class="cite-bracket">[</span>89<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Friedrich Dürrenmatt bewunderte an seinem Kollegen „die Kühnheit, mit der er vom ganz Subjektiven ausgeht. […] Frisch ist immer der Fall. Sein Fall ist der Fall.“<sup id="cite_ref-90" class="reference"><a href="#cite_note-90"><span class="cite-bracket">[</span>90<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> In seinem letzten Brief an Frisch prägte er dafür die Formulierung, Frisch habe in seinen Werken „seinen Fall zur Welt“ gemacht.<sup id="cite_ref-arnold64_79-1" class="reference"><a href="#cite_note-arnold64-79"><span class="cite-bracket">[</span>79<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Film">Film</h3></div>
<p>Zum Film hatte Max Frisch laut <a href="Alexander_J._Seiler" title="Alexander J. Seiler">Alexander J. Seiler</a> eine weitgehend „glücklose Beziehung“, obwohl sein Stil oftmals an filmische Mittel erinnerte. Seiler erklärte dies damit, dass Frischs Werk sich bemühe, „das Weiße zwischen den Worten“ auszudrücken, dessen Umsetzung in Filmbildern zumeist nur zum Abklatsch werden könne. Bereits im <i>Tagebuch 1946–1949</i> findet sich unter dem Titel <i>Der Harlekin. Entwurf zu einem Film</i><sup id="cite_ref-91" class="reference"><a href="#cite_note-91"><span class="cite-bracket">[</span>91<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> eine frühe Beschäftigung Frischs mit dem Genre Film. Die ersten praktischen Erfahrungen waren jedoch gescheiterte Projekte: Aus dem Film <i><a href="SOS_%E2%80%93_Gletscherpilot" title="SOS – Gletscherpilot">SOS – Gletscherpilot</a></i> von 1959 stieg Frisch aus, sein Entwurf zu <i><a href="Wilhelm_Tell_(1960)" title="Wilhelm Tell (1960)">Wilhelm Tell</a></i> von 1960 wurde abgelehnt und der Film ganz gegen seine Intentionen realisiert. Die unter dem Titel <i><a href="Z%C3%BCrich_%E2%80%93_Transit" title="Zürich – Transit">Zürich – Transit</a></i> im Jahr 1965 geplante Verfilmung einer Episode aus <i>Mein Name sei Gantenbein</i> scheiterte zuerst an Differenzen mit dem Regisseur <a href="Erwin_Leiser" title="Erwin Leiser">Erwin Leiser</a>, dann an der Erkrankung seines Nachfolgers <a href="Bernhard_Wicki" title="Bernhard Wicki">Bernhard Wicki</a>. 1992 erfolgte eine Verfilmung durch Hilde Bechert.
</p><p>Auf die Romane <i>Stiller</i> und <i>Homo faber</i> wurden mehrfach Filmoptionen vergeben, letztere an <a href="Anthony_Quinn" title="Anthony Quinn">Anthony Quinn</a>, doch die Realisierungen zerschlugen sich. Zwar wurden Frischs Dramen oft in Fernsehproduktionen verfilmt, doch zu ersten Adaptionen seiner Prosa kam es erst durch Georg Radanowicz (<i>Das Unglück</i> nach der Tagebuchskizze <i>Skizze eines Unglücks</i>, 1975),<sup id="cite_ref-92" class="reference"><a href="#cite_note-92"><span class="cite-bracket">[</span>92<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> <a href="Richard_Dindo" title="Richard Dindo">Richard Dindo</a> (<i>Max Frisch, Journal I–III</i> nach der Erzählung <i>Montauk</i>, 1981)<sup id="cite_ref-93" class="reference"><a href="#cite_note-93"><span class="cite-bracket">[</span>93<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> und <a href="Krzysztof_Zanussi" title="Krzysztof Zanussi">Krzysztof Zanussi</a> (<i>Blaubart</i> nach der gleichnamigen Erzählung, 1985).<sup id="cite_ref-94" class="reference"><a href="#cite_note-94"><span class="cite-bracket">[</span>94<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Wenige Monate nach Frischs Tod gelangte mit <a href="Volker_Schl%C3%B6ndorff" title="Volker Schlöndorff">Volker Schlöndorffs</a> Verfilmung <i><a href="Homo_Faber_(Film)" title="Homo Faber (Film)">Homo Faber</a></i> eine erste große Produktion in die Kinos. Frisch hatte am Drehbuch noch mitgearbeitet, der Film blieb allerdings ohne positives Echo in der Kritik.<sup id="cite_ref-95" class="reference"><a href="#cite_note-95"><span class="cite-bracket">[</span>95<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> 1992 erreichte <i>Holozän</i>, Heinz Bütlers und <a href="Manfred_Eicher" title="Manfred Eicher">Manfred Eichers</a> Verfilmung von <i>Der Mensch erscheint im Holozän</i>, beim <a href="Internationales_Filmfestival_von_Locarno" class="mw-redirect" title="Internationales Filmfestival von Locarno">Internationalen Filmfestival von Locarno</a> den Spezialpreis der Jury.<sup id="cite_ref-96" class="reference"><a href="#cite_note-96"><span class="cite-bracket">[</span>96<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Volker Schlöndorffs Spielfilm <i><a href="R%C3%BCckkehr_nach_Montauk" title="Rückkehr nach Montauk">Rückkehr nach Montauk</a></i> aus dem Jahr 2017 ist von Frischs autobiografischer Erzählung <i>Montauk</i> inspiriert und dem Andenken des Freundes gewidmet.<sup id="cite_ref-97" class="reference"><a href="#cite_note-97"><span class="cite-bracket">[</span>97<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Im gleichen Jahr wurde Frischs kurzer <a href="Cameo_(Medien)" title="Cameo (Medien)">Cameo</a> in <i><a href="Der_Besuch" title="Der Besuch">Der Besuch</a></i> (1964), einer Filmadaption des Theaterstückes <i><a href="Der_Besuch_der_alten_Dame" title="Der Besuch der alten Dame">Der Besuch der alten Dame</a></i>, erstmals öffentlich bekannt.<sup id="cite_ref-98" class="reference"><a href="#cite_note-98"><span class="cite-bracket">[</span>98<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> In <a href="Margarethe_von_Trotta" title="Margarethe von Trotta">Margarethe von Trottas</a> Spielfilm <i><a href="Ingeborg_Bachmann_%E2%80%93_Reise_in_die_W%C3%BCste" title="Ingeborg Bachmann – Reise in die Wüste">Ingeborg Bachmann – Reise in die Wüste</a></i> aus dem Jahr 2023 verkörpert <a href="Ronald_Zehrfeld" title="Ronald Zehrfeld">Ronald Zehrfeld</a> Frisch. Mit Bezug auf den Briefwechsel zwischen Bachmann und Frisch stellte Biograf <a href="Julian_Sch%C3%BCtt" title="Julian Schütt">Julian Schütt</a> fest: „Die Wahrheit, wie sie im Briefwechsel zum Ausdruck kommt, ist viel stärker und komplexer als die alten Legenden, Klischees und Halbwahrheiten, die von Trottas Film aufwärmt.“<sup id="cite_ref-99" class="reference"><a href="#cite_note-99"><span class="cite-bracket">[</span>99<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Auszeichnungen_und_Ehrungen">Auszeichnungen und Ehrungen</h2></div>
<ul><li>1935: Einzelwerkpreis für <i>Jürg Reinhart</i> der <a href="Schweizerische_Schillerstiftung" title="Schweizerische Schillerstiftung">Schweizerischen Schillerstiftung</a></li>
<li>1938: <a href="Conrad-Ferdinand-Meyer-Preis" title="Conrad-Ferdinand-Meyer-Preis">Conrad-Ferdinand-Meyer-Preis</a> der Stadt Zürich</li>
<li>1940: Einzelwerkpreis für <i>Blätter aus dem Brotsack</i> der Schweizerischen Schillerstiftung</li>
<li>1942: Erster Preis in einem Architekturwettbewerb der Stadt Zürich</li>
<li>1945: <a href="Welti-Preis" title="Welti-Preis">Preis der Welti-Stiftung für das Drama</a> für <i>Santa Cruz</i></li>
<li>1954: <a href="Wilhelm-Raabe-Preis" title="Wilhelm-Raabe-Preis">Wilhelm-Raabe-Preis</a> der Stadt Braunschweig</li>
<li>1955: Gesamtwerkspreis der Schweizerischen Schillerstiftung</li>
<li>1955: Schleußner-Schueller-Preis des Hessischen Rundfunks</li>
<li>1958: <a href="Georg-B%C3%BCchner-Preis" title="Georg-Büchner-Preis">Georg-Büchner-Preis</a></li>
<li>1958: <a href="Charles-Veillon-Preis" title="Charles-Veillon-Preis">Charles-Veillon-Preis</a> für <i>Homo faber</i></li>
<li>1958: Literaturpreis der Stadt Zürich</li>
<li>1962: Ehrendoktorwürde der <a href="Philipps-Universit%C3%A4t_Marburg" title="Philipps-Universität Marburg">Philipps-Universität Marburg</a></li>
<li>1962: Großer Kunstpreis der Stadt Düsseldorf</li>
<li>1965: <a href="Jerusalem-Preis" title="Jerusalem-Preis">Jerusalempreis für die Freiheit des Individuums in der Gesellschaft</a></li>
<li>1965: <a href="Schiller-Ged%C3%A4chtnispreis" title="Schiller-Gedächtnispreis">Schiller-Gedächtnispreis</a> des Landes Baden-Württemberg</li>
<li>1973: <a href="Grosser_Schillerpreis" title="Grosser Schillerpreis">Grosser Schillerpreis</a> der Schweizerischen Schillerstiftung</li>
<li>1974: Ernennung zum ausländischen Ehrenmitglied der <a href="American_Academy_of_Arts_and_Letters" title="American Academy of Arts and Letters">American Academy of Arts and Letters</a></li>
<li>1976: <a href="Friedenspreis_des_Deutschen_Buchhandels" title="Friedenspreis des Deutschen Buchhandels">Friedenspreis des Deutschen Buchhandels</a><sup id="cite_ref-100" class="reference"><a href="#cite_note-100"><span class="cite-bracket">[</span>100<span class="cite-bracket">]</span></a></sup></li>
<li>1979: Ehrengabe aus dem Literaturkredit des Kantons Zürich (abgelehnt)</li>
<li>1980: Ehrendoktorwürde des <a href="Bard_College" title="Bard College">Bard College</a> (Staat New York)</li>
<li>1982: Ehrendoktorwürde der <a href="City_University_of_New_York" title="City University of New York">City University of New York</a></li>
<li>1984: Ehrendoktorwürde der <a href="Universit%C3%A4t_Birmingham" class="mw-redirect" title="Universität Birmingham">Universität Birmingham</a></li>
<li>1984: Ernennung zum <a href="Ordre_des_Arts_et_des_Lettres" title="Ordre des Arts et des Lettres">Commandeur dans l’ordre des arts et des lettres</a> (Frankreich)</li>
<li>1985: Commonwealth-Preis (Chicago)</li>
<li>1985: Ernennung zum ausländischen Ehrenmitglied der <a href="American_Academy_of_Arts_and_Sciences" title="American Academy of Arts and Sciences">American Academy of Arts and Sciences</a></li>
<li>1986: <a href="Neustadt_International_Prize_for_Literature" title="Neustadt International Prize for Literature">Neustadt International Prize for Literature</a> der <a href="University_of_Oklahoma" title="University of Oklahoma">University of Oklahoma</a></li>
<li>1987: Ehrendoktorwürde der <a href="Technische_Universit%C3%A4t_Berlin" title="Technische Universität Berlin">Technischen Universität Berlin</a></li>
<li>1989: <a href="Heinrich-Heine-Preis_(Stadt_D%C3%BCsseldorf)" title="Heinrich-Heine-Preis (Stadt Düsseldorf)">Heinrich-Heine-Preis</a> der Stadt <a href="D%C3%BCsseldorf" title="Düsseldorf">Düsseldorf</a></li>
<li>2000: Benennung des <a href="Asteroid" title="Asteroid">Asteroiden</a> <a href="(14836)_Maxfrisch" title="(14836) Maxfrisch">(14836) Maxfrisch</a> nach ihm</li></ul>
<p>Im Gedenken an Max Frisch vergibt die Stadt Zürich seit 1998 den <a href="Max_Frisch-Preis_der_Stadt_Z%C3%BCrich" title="Max Frisch-Preis der Stadt Zürich">Max Frisch-Preis</a>.
</p><p>Zu Max Frischs 100. Geburtstag fanden im Jahr 2011 verschiedene Veranstaltungen statt, so auch eine Ausstellung im <a href="Strauhof" title="Strauhof">Strauhof</a><sup id="cite_ref-101" class="reference"><a href="#cite_note-101"><span class="cite-bracket">[</span>101<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> in Frischs Heimatstadt Zürich sowie eine Ausstellung im <a href="Literaturhaus_M%C3%BCnchen" title="Literaturhaus München">Literaturhaus München</a> und im Museo Onsernonese in <a href="Loco_TI" title="Loco TI">Loco</a>. Im Jahr 2016 ist der Max-Frisch-Platz beim <a href="Bahnhof_Z%C3%BCrich_Oerlikon" title="Bahnhof Zürich Oerlikon">Bahnhof Zürich Oerlikon</a> eröffnet worden.<sup id="cite_ref-102" class="reference"><a href="#cite_note-102"><span class="cite-bracket">[</span>102<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Der Niemands-Brunnen im Zürcher Rosenhof, für den Frisch 1967 eine Inschrift verfasste, wird im Volksmund auch Max-Frisch-Brunnen genannt.<sup id="cite_ref-103" class="reference"><a href="#cite_note-103"><span class="cite-bracket">[</span>103<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> In Gedenken an Max Frisch wurde eine Zugskomposition der <a href="Schweizerische_Bundesbahnen" title="Schweizerische Bundesbahnen">SBB</a> des Typs <a href="SBB_RABDe_500" title="SBB RABDe 500">RABDe 500</a> nach ihm benannt.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Werke_(Auswahl)"><span id="Werke_.28Auswahl.29"></span>Werke (Auswahl)</h2></div>
<div class="hauptartikel" role="navigation"><span class="hauptartikel-pfeil" title="siehe" aria-hidden="true" role="presentation">→ </span><i><span class="hauptartikel-text">Hauptartikel</span>: <a href="Liste_der_Schriften_von_Max_Frisch" title="Liste der Schriften von Max Frisch">Liste der Schriften von Max Frisch</a></i></div>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Originalausgaben">Originalausgaben</h3></div>
<div class="mw-heading mw-heading4"><h4 id="Erzählungen_und_Romane"><span id="Erz.C3.A4hlungen_und_Romane"></span>Erzählungen und Romane</h4></div>
<ul><li><i><a href="J%C3%BCrg_Reinhart" title="Jürg Reinhart">Jürg Reinhart</a>. Eine sommerliche Schicksalsfahrt</i>. Roman. Deutsche Verlags-Anstalt, Stuttgart 1934</li>
<li><i><a href="Antwort_aus_der_Stille" title="Antwort aus der Stille">Antwort aus der Stille</a></i>. Erzählung. Deutsche Verlags-Anstalt, Stuttgart 1937</li>
<li><i><a href="Die_Schwierigen_oder_J%E2%80%99adore_ce_qui_me_br%C3%BBle" title="Die Schwierigen oder J’adore ce qui me brûle">J’adore ce qui me brûle oder Die Schwierigen</a></i>. Roman. Atlantis, Zürich 1944
<ul><li>Neufassung als: <i>Die Schwierigen oder J’adore ce qui me brûle</i>. Atlantis, Zürich 1957</li></ul></li>
<li><i><a href="Bin_oder_Die_Reise_nach_Peking" title="Bin oder Die Reise nach Peking">Bin oder Die Reise nach Peking</a></i>. Atlantis, Zürich 1945
<ul><li>Neuausgabe in der <a href="Bibliothek_Suhrkamp" title="Bibliothek Suhrkamp">Bibliothek Suhrkamp</a> (= BS 8). Frankfurt am Main 1952</li></ul></li>
<li><i><a href="Stiller_(Roman)" title="Stiller (Roman)">Stiller</a>. Roman</i>. Suhrkamp, Frankfurt am Main 1954</li>
<li><i><a href="Homo_faber_(Roman)" title="Homo faber (Roman)">Homo faber</a>. Ein Bericht</i>. Suhrkamp, Frankfurt am Main 1957</li>
<li><i><a href="Mein_Name_sei_Gantenbein" title="Mein Name sei Gantenbein">Mein Name sei Gantenbein</a>. Roman</i>. Suhrkamp, Frankfurt am Main 1964</li>
<li><i><a href="Montauk_(Erz%C3%A4hlung)" title="Montauk (Erzählung)">Montauk</a>. Eine Erzählung</i>. Suhrkamp, Frankfurt am Main 1975</li>
<li><i><a href="Der_Mensch_erscheint_im_Holoz%C3%A4n" title="Der Mensch erscheint im Holozän">Der Mensch erscheint im Holozän</a>. Eine Erzählung</i>. Suhrkamp, Frankfurt am Main 1979</li>
<li><i><a href="Blaubart_(Erz%C3%A4hlung)" title="Blaubart (Erzählung)">Blaubart</a>. Eine Erzählung</i>. Suhrkamp, Frankfurt am Main 1982</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading4"><h4 id="Tagebücher"><span id="Tageb.C3.BCcher"></span>Tagebücher</h4></div>
<ul><li><i><a href="Bl%C3%A4tter_aus_dem_Brotsack" title="Blätter aus dem Brotsack">Blätter aus dem Brotsack</a>. Geschrieben im Grenzdienst 1939</i>. Atlantis, Zürich 1940</li>
<li><i><a href="Tagebuch_mit_Marion" class="mw-redirect" title="Tagebuch mit Marion">Tagebuch mit Marion</a></i>. Atlantis, Zürich 1947</li>
<li><i><a href="Tagebuch_1946%E2%80%931949" title="Tagebuch 1946–1949">Tagebuch 1946–1949</a></i>. Suhrkamp, Frankfurt am Main 1950</li>
<li><i><a href="Tagebuch_1966%E2%80%931971" title="Tagebuch 1966–1971">Tagebuch 1966–1971</a></i>. Suhrkamp, Frankfurt am Main 1972
<ul><li>daraus entnommen: <i>Fragebogen</i>. Suhrkamp (BS 1095), Frankfurt am Main 1992</li></ul></li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading4"><h4 id="Essays_und_sonstige_Prosawerke">Essays und sonstige Prosawerke</h4></div>
<ul><li><i>Achtung: Die Schweiz</i> (Ein <a href="Pamphlet" title="Pamphlet">Pamphlet</a>, zusammen mit <a href="Lucius_Burckhardt" title="Lucius Burckhardt">Lucius Burckhardt</a> und <a href="Markus_Kutter" title="Markus Kutter">Markus Kutter</a>), Handschin, Basel 1955</li>
<li><i>Öffentlichkeit als Partner</i> (Reden und Essays). Suhrkamp (<a href="Edition_suhrkamp" title="Edition suhrkamp">edition suhrkamp</a>, es 209), Frankfurt am Main 1967</li>
<li><i>Erinnerungen an Brecht</i> (= erste Einzelausgabe). Friedenauer Presse, Berlin 1968</li>
<li><i><a href="Wilhelm_Tell_f%C3%BCr_die_Schule" title="Wilhelm Tell für die Schule">Wilhelm Tell für die Schule</a></i>. Mit alten Illustrationen. Suhrkamp, Frankfurt am Main 1971, ISBN 978-3-518-36502-1.</li>
<li><i><a href="Dienstb%C3%BCchlein_(Max_Frisch)" title="Dienstbüchlein (Max Frisch)">Dienstbüchlein</a></i>. Suhrkamp (als Taschenbuch, st 205), Frankfurt am Main 1974</li>
<li><i>Stich-Worte</i>. Ausgesucht von Uwe Johnson. Einmalige Ausgabe zur Suhrkamp Buchwoche im September 1975. Suhrkamp, Frankfurt am Main 1975</li>
<li><i>Wir hoffen. Rede zum Friedenspreis des Deutschen Buchhandels 1976</i>. Suhrkamp, Frankfurt am Main 1976</li>
<li><i>Forderungen des Tages. Portraits, Skizzen, Reden 1943–1982</i>. Suhrkamp, Frankfurt am Main 1983</li>
<li><i><a href="Schweiz_ohne_Armee%3F_Ein_Palaver" title="Schweiz ohne Armee? Ein Palaver">Schweiz ohne Armee? Ein Palaver</a></i>. Limmat, Zürich 1989</li>
<li><i>Schweiz als Heimat? Versuche über 50 Jahre</i>. Herausgegeben und mit einem Nachwort versehen von <a href="Walter_Obschlager" title="Walter Obschlager">Walter Obschlager</a>. Suhrkamp (Weißes Programm Schweiz), Frankfurt am Main 1990</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading4"><h4 id="Theaterstücke"><span id="Theaterst.C3.BCcke"></span>Theaterstücke</h4></div>
<ul><li><i><a href="Santa_Cruz_(Drama)" title="Santa Cruz (Drama)">Santa Cruz</a>. Eine Romanze</i>. Schwabe, Basel 1947 (geschrieben 1944) (Uraufführung am 7. März 1946 am <a href="Schauspielhaus_Z%C3%BCrich" title="Schauspielhaus Zürich">Zürcher Schauspielhaus</a>, Regie: <a href="Heinz_Hilpert" title="Heinz Hilpert">Heinz Hilpert</a>).</li>
<li><i><a href="Nun_singen_sie_wieder" title="Nun singen sie wieder">Nun singen sie wieder</a>. Versuch eines Requiems</i>. Schwabe, Basel 1946 (Uraufführung am 29. März 1945 am Zürcher Schauspielhaus, Regie: <a href="Kurt_Horwitz" title="Kurt Horwitz">Kurt Horwitz</a>).</li>
<li><i><a href="Die_Chinesische_Mauer" title="Die Chinesische Mauer">Die Chinesische Mauer</a>. Eine Farce</i>. Schwabe, Basel 1947 (Uraufführung am 10. Oktober 1946 am Zürcher Schauspielhaus, Regie: <a href="Leonard_Steckel" title="Leonard Steckel">Leonard Steckel</a>).
<ul><li>Zweite Fassung: Suhrkamp, Frankfurt am Main 1955 (Erstaufführung am 18. September 1955 am <a href="Theater_am_Kurf%C3%BCrstendamm" class="mw-redirect" title="Theater am Kurfürstendamm">Berliner Kurfürstendamm-Theater</a>, Regie: <a href="Oscar_Fritz_Schuh" title="Oscar Fritz Schuh">Oscar Fritz Schuh</a>).</li>
<li>Dritte Fassung: unpubliziert (Erstaufführung am 26. Februar 1965 am <a href="Deutsches_Schauspielhaus" title="Deutsches Schauspielhaus">Deutschen Schauspielhaus</a>, Regie: Oscar Fritz Schuh).</li>
<li>Vierte Fassung: Suhrkamp, Frankfurt am Main 1972 (Erstaufführung am 8. November 1972 am <a href="Th%C3%A9%C3%A2tre_National_de_l%E2%80%99Od%C3%A9on" class="mw-redirect" title="Théâtre National de l’Odéon">Théâtre National de l’Odéon</a>, Regie: Jean-Pierre Miquel).</li></ul></li>
<li><i><a href="Als_der_Krieg_zu_Ende_war_(Frisch)" title="Als der Krieg zu Ende war (Frisch)">Als der Krieg zu Ende war</a>. Schauspiel</i>. Schwabe, Basel 1949 (Uraufführung am 8. Januar 1949 am Zürcher Schauspielhaus, Regie: Kurt Horwitz).</li>
<li><i><a href="Graf_%C3%96derland" title="Graf Öderland">Graf Öderland</a>. Ein Spiel in zehn Bildern</i>. Suhrkamp, Frankfurt am Main 1951 (Uraufführung am 10. Februar 1951 am Zürcher Schauspielhaus, Regie: Leonard Steckel).
<ul><li>Zweite Fassung: unpubliziert (Erstaufführung am 4. Februar 1956 an den <a href="St%C3%A4dtische_B%C3%BChnen_Frankfurt" title="Städtische Bühnen Frankfurt">Städtischen Bühnen Frankfurt</a>, Regie: <a href="Fritz_Kortner" title="Fritz Kortner">Fritz Kortner</a>).</li>
<li>Dritte Fassung: Suhrkamp, Frankfurt am Main 1961 (Erstaufführung am 25. Oktober 1961 am <a href="Schillertheater_(Berlin)" title="Schillertheater (Berlin)">Berliner Schillertheater</a>, Regie: <a href="Hans_Lietzau" title="Hans Lietzau">Hans Lietzau</a>).</li></ul></li>
<li><i><a href="Don_Juan_oder_Die_Liebe_zur_Geometrie" title="Don Juan oder Die Liebe zur Geometrie">Don Juan oder Die Liebe zur Geometrie</a>. Eine Komödie in fünf Akten</i>. Suhrkamp, Frankfurt am Main 1953 (Uraufführung am 5. Mai 1953 gleichzeitig am Zürcher Schauspielhaus, Regie: <a href="Oskar_W%C3%A4lterlin" title="Oskar Wälterlin">Oskar Wälterlin</a>, und am Berliner Schillertheater, Regie: <a href="Hans_Schalla" title="Hans Schalla">Hans Schalla</a>).
<ul><li>Neufassung: Suhrkamp, Frankfurt am Main 1962 (Erstaufführung am 12. September 1962 am Deutschen Schauspielhaus, Regie: <a href="Ulrich_Erfurth" title="Ulrich Erfurth">Ulrich Erfurth</a>)</li></ul></li>
<li><i><a href="Biedermann_und_die_Brandstifter" title="Biedermann und die Brandstifter">Biedermann und die Brandstifter</a>. Ein Lehrstück ohne Lehre. Mit einem Nachspiel</i>. Suhrkamp, Frankfurt am Main 1958 (Uraufführung am 29. März 1958 am Zürcher Schauspielhaus, Regie: Oskar Wälterlin).
<ul><li>(Uraufführung des <i>Nachspiels</i> am 28. September 1958 an den Städtischen Bühnen Frankfurt, Regie: <a href="Harry_Buckwitz" title="Harry Buckwitz">Harry Buckwitz</a>)</li></ul></li>
<li><i><a href="Die_gro%C3%9Fe_Wut_des_Philipp_Hotz" title="Die große Wut des Philipp Hotz">Die große Wut des Philipp Hotz</a>. Ein Sketch</i>. In: <i>hortulus</i> 32, Heft 2/1958 (Illustrierte Zweimonatsschrift für neue Dichtung), hg. von <a href="Hans_Rudolf_Hilty" title="Hans Rudolf Hilty">Hans Rudolf Hilty</a> (Uraufführung am 29. März 1958 am Zürcher Schauspielhaus, Regie: Oskar Wälterlin).</li>
<li><i><a href="Andorra_(Drama)" title="Andorra (Drama)">Andorra</a>. Stück in zwölf Bildern</i>. Suhrkamp, Frankfurt am Main 1961 (Uraufführung am 2., 3. und 4. November 1961 am Zürcher Schauspielhaus, Regie: <a href="Kurt_Hirschfeld" title="Kurt Hirschfeld">Kurt Hirschfeld</a>).</li>
<li><i><a href="Biografie%3A_Ein_Spiel" title="Biografie: Ein Spiel">Biografie: Ein Spiel</a></i>. Suhrkamp, Frankfurt am Main 1967 (Uraufführung am 1, 2. und 3. Februar 1968 am Zürcher Schauspielhaus, Regie: Kurt Hirschfeld).
<ul><li>Neufassung: Suhrkamp, Frankfurt am Main 1985 (Erstaufführung am 15. September 1984 im <a href="Pfalzbau" title="Pfalzbau">Ludwigshafener Pfalzbau</a>, Regie: <a href="Christian_Quadflieg" title="Christian Quadflieg">Christian Quadflieg</a>).</li></ul></li>
<li><i><a href="Triptychon_(Frisch)" title="Triptychon (Frisch)">Triptychon</a>. Drei szenische Bilder</i>. Suhrkamp, Frankfurt am Main 1978 (Uraufführung am 9. Oktober 1979, Centre dramatique de Lausanne, Regie: <a href="Michel_Soutter" title="Michel Soutter">Michel Soutter</a>).
<ul><li>Neufassung: Suhrkamp, Frankfurt am Main 1980 (Erstaufführung am 1. Februar 1981 am <a href="Akademietheater_(Wien)" title="Akademietheater (Wien)">Wiener Akademietheater</a>, Regie: <a href="Erwin_Axer" title="Erwin Axer">Erwin Axer</a>)</li></ul></li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading4"><h4 id="Hörspiele_und_Filmvorlagen"><span id="H.C3.B6rspiele_und_Filmvorlagen"></span>Hörspiele und Filmvorlagen</h4></div>
<ul><li>1946: <i>Nun singen sie wieder. Versuch eines Requiems</i> – Regie: Theodor Mühlen (Hörspiel – <a href="Berliner_Rundfunk" title="Berliner Rundfunk">Berliner Rundfunk</a>)</li>
<li><i><a href="Rip_van_Winkle_(Frisch)" title="Rip van Winkle (Frisch)">Rip van Winkle</a></i>. Hörspiel (erstmals ausgestrahlt 1953). Erste Einzelausgabe: Reclam, Stuttgart 1969
<ul><li>Erstdruck in: <i>Kreidestriche ins Ungewisse</i>. Zwölf deutsche Hörspiele nach 1945, hg. v. <a href="Gerhard_Prager" title="Gerhard Prager">Gerhard Prager</a>. Moderner Buch-Club, Darmstadt 1960</li></ul></li>
<li><i>Herr Biedermann und die Brandstifter</i>. Mit einem Nachwort von C. E. Lewalter, Hans Bredow-Institut, Hamburg 1955 (= Erstdruck des im März 1953 im Bayerischen Rundfunk ausgestrahlten Hörspiels)
<ul><li><i>Herr Biedermann und die Brandstifter. Rip van Winkle</i>. Zwei Hörspiele. Suhrkamp (st 599), Frankfurt am Main 1980, ISBN 3-518-37099-5</li></ul></li>
<li><i><a href="Z%C3%BCrich_%E2%80%93_Transit" title="Zürich – Transit">Zürich – Transit</a>. Skizze eines Films</i>., Suhrkamp (es 161), Frankfurt am Main 1966</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading4"><h4 id="Sammelbände"><span id="Sammelb.C3.A4nde"></span>Sammelbände</h4></div>
<ul><li><i>Stücke</i>. 2 Bände. Suhrkamp, Frankfurt am Main 1962
<ul><li>I: <i>Santa Cruz. Nun singen sie wieder. Die Chinesische Mauer. Als der Krieg zu Ende war. Graf Öderland</i></li>
<li>II: <i>Don Juan oder Die Liebe zur Geometrie. Biedermann und die Brandstifter. Die große Wut des Philipp Hotz. Andorra</i>
<ul><li>Neuausgabe in einem Band: <i>Sämtliche Stücke</i>, ISBN 978-3-518-38917-1</li></ul></li></ul></li>
<li><i><a href="Liste_der_Schriften_von_Max_Frisch" title="Liste der Schriften von Max Frisch">Gesammelte Werke in zeitlicher Folge. Jubiläumsausgabe 1931–1985</a></i>, hg. v. <a href="Hans_Mayer_(Literaturwissenschaftler)" title="Hans Mayer (Literaturwissenschaftler)">Hans Mayer</a>. Suhrkamp, Frankfurt am Main 1976 (Bände 1 bis 6) bzw. 1986 (Band 7)
<ul><li>Band 1: <i>1931–1944</i>. Kleine Prosaschriften. Blätter aus dem Brotsack. Jürg Reinhart. Die Schwierigen oder J’adore ce qui me brûle. Bin oder die Reise nach Peking</li>
<li>Band 2: <i>1944–1949</i>. Santa Cruz. Nun singen sie wieder. Die Chinesische Mauer. Als der Krieg zu Ende war. Kleine Prosaschriften. Tagebuch 1946–1949</li>
<li>Band 3: <i>1949–1956</i>. Graf Öderland. Don Juan oder Die Liebe zur Geometrie. Kleine Prosaschriften. Der Laie und die Architektur. achtung: Die Schweiz. Stiller. Rip van Winkle</li>
<li>Band 4: <i>1957–1963</i>. Homo faber. Kleine Prosaschriften. Herr Biedermann und die Brandstifter. Biedermann und die Brandstifter. Mit einem Nachspiel. Die große Wut des Philipp Hotz. Andorra</li>
<li>Band 5: <i>1964–1967</i>. Mein Name sei Gantenbein. Kleine Prosaschriften. Zürich-Transit. Biografie: Ein Spiel</li>
<li>Band 6: <i>1968–1975</i>. Tagebuch 1966–1971. Wilhelm Tell für die Schule. Kleine Prosaschriften. Dienstbüchlein. Montauk</li>
<li>Band 7: <i>1976–1985</i>. Kleine Prosaschriften. Triptychon. Der Mensch erscheint im Holozän. Blaubart
<ul><li>Taschenbuch-Ausgabe: 12 Teilbände in Kassette (textidentisch mit Band 1–6), Suhrkamp (= edition suhrkamp), Frankfurt am Main 1976; neu in 7 Bänden 1986: ISBN 978-3-518-06533-4</li></ul></li></ul></li>
<li><i>Der Traum des Apothekers von Locarno.</i> Erzählungen. 1978</li>
<li><i>Romane, Erzählungen, Tagebücher</i>. Mit einem Nachwort von <a href="Volker_Hage" title="Volker Hage">Volker Hage</a>. Suhrkamp, Frankfurt am Main 2008. ISBN 3-518-42005-4</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Postum_erschienen">Postum erschienen</h3></div>
<ul><li><i>Jetzt ist Sehenszeit. Briefe, Notate, Dokumente 1943–1963</i>. Im Auftrag der Max Frisch-Stiftung hg. von <a href="Julian_Sch%C3%BCtt" title="Julian Schütt">Julian Schütt</a>. Suhrkamp, Frankfurt am Main 1998, ISBN 3-518-40981-6</li>
<li><i>Max Frisch/Friedrich Dürrenmatt. Briefwechsel</i>. Hrsg. von <a href="Peter_R%C3%BCedi" title="Peter Rüedi">Peter Rüedi</a>. Diogenes, Zürich 1998, ISBN 3-257-06174-9 (als Taschenbuch: ISBN 3-257-23289-6)</li>
<li><i>Max Frisch/Uwe Johnson. Briefwechsel 1964–1983</i>. Hrsg. von Eberhard Fahlke. Suhrkamp, Frankfurt am Main 1999, ISBN 3-518-40960-3 (als Taschenbuch: ISBN 3-518-39735-4)</li>
<li><i>Im übrigen bin ich immer völlig allein</i>. Briefwechsel mit der Mutter 1933, Berichte von der Eishockey-Weltmeisterschaft in Prag, Reisefeuilletons. Hg. von <a href="Walter_Obschlager" title="Walter Obschlager">Walter Obschlager</a>. Suhrkamp, Frankfurt am Main 2000, ISBN 3-518-41156-X</li>
<li><i>Journalistische Arbeiten 1931–1939</i>. Hg. von Carsten Niemann unter Mitwirkung von Walter Obschlager. Niedersächsisches Staatstheater, Hannover 2001, ISBN 3-931266-07-9</li>
<li><i>Schwarzes Quadrat. Zwei Poetikvorlesungen.</i> Hrsg. von Daniel de Vin unter Mitarbeit von Walter Obschlager. Mit einem Nachwort von <a href="Peter_Bichsel" title="Peter Bichsel">Peter Bichsel</a>. Suhrkamp, Frankfurt am Main 2008, ISBN 978-3-518-41999-1</li>
<li><i><a href="Entw%C3%BCrfe_zu_einem_dritten_Tagebuch" title="Entwürfe zu einem dritten Tagebuch">Entwürfe zu einem dritten Tagebuch</a>.</i> Hrsg. und mit einem Nachwort von <a href="Peter_von_Matt" title="Peter von Matt">Peter von Matt</a>. Suhrkamp, Frankfurt am Main 2010, ISBN 978-3-518-42130-7</li>
<li><i>Helen Wolff, Max Frisch. Briefwechsel 1984–1990</i>. In: <i><a href="Sinn_und_Form" title="Sinn und Form">Sinn und Form</a></i> 1/2012, S. 102–128 [einleitend: Marion Detjen: <i>Spiritual Companionship. Max Frisch und Helen Wolff</i>. In: <i>Sinn und Form</i> 1/2012, S. 91–101].</li>
<li><i><a href="Aus_dem_Berliner_Journal" title="Aus dem Berliner Journal">Aus dem Berliner Journal</a>.</i> Hrsg. von <a href="Thomas_Str%C3%A4ssle" title="Thomas Strässle">Thomas Strässle</a> unter Mitarbeit von Margit Unser. Suhrkamp, Frankfurt am Main 2014, ISBN 978-3-518-42352-3.</li>
<li><i>Alfred Andersch, Max Frisch. Briefwechsel.</i> Hrsg. von <a href="Jan_B%C3%BCrger_(Schriftsteller)" title="Jan Bürger (Schriftsteller)">Jan Bürger</a>. Diogenes, Zürich 2014, ISBN 978-3-257-06879-5.</li>
<li><i><a href="Ignoranz_als_Staatsschutz%3F" title="Ignoranz als Staatsschutz?">Ignoranz als Staatsschutz?</a></i> Hrsg. von <a href="David_Gugerli" title="David Gugerli">David Gugerli</a> und Hannes Mangold. Suhrkamp, Berlin 2015, ISBN 978-3-518-42490-2.</li>
<li><i>»Wie Sie mir auf den Leib rücken!« Interviews und Gespräche.</i> Hrsg. von Thomas Strässle. Suhrkamp, Berlin 2017, ISBN 978-3-518-42584-8.</li>
<li><i>Ingeborg Bachmann, Max Frisch. <a href="%E2%80%9EWir_haben_es_nicht_gut_gemacht.%E2%80%9C" title="„Wir haben es nicht gut gemacht.“">»Wir haben es nicht gut gemacht.« Der Briefwechsel</a>.</i> Herausgegeben von <a href="Hans_H%C3%B6ller_(Germanist)" title="Hans Höller (Germanist)">Hans Höller</a>, Renate Langer, Thomas Strässle und Barbara Wiedemann. Suhrkamp, Berlin 2022, ISBN 978-3-518-43069-9.</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Literatur">Literatur</h2></div>
<dl><dt>Biografien</dt></dl>
<ul><li>Urs Bircher: <i>Vom langsamen Wachsen eines Zorns: Max Frisch 1911–1955.</i> Limmat, Zürich 1997, ISBN 3-85791-286-3, 220 S.</li>
<li>Urs Bircher: <i>Mit Ausnahme der Freundschaft: Max Frisch 1956–1991.</i> Limmat, Zürich 2000, ISBN 3-85791-297-9, 274 S.</li>
<li>Daniel de Vin (Hrsg.): <i>Max Frisch – Citoyen und Poet.</i> Wallstein Verlag, Göttingen 2011, ISBN 978-3-8353-0858-9</li>
<li>Ingeborg Gleichauf: <i>Jetzt nicht die Wut verlieren. Max Frisch – eine Biografie.</i> Nagel & Kimche, Zürich 2010, ISBN 978-3-312-00989-3, 271 S.</li>
<li><a href="Volker_Hage" title="Volker Hage">Volker Hage</a>: <i>Max Frisch.</i> Rowohlt (rm 719), Reinbek 2011, ISBN 978-3-499-50719-9, 160 S.</li>
<li>Volker Hage: <i>Max Frisch – Sein Leben in Bildern und Texten.</i> Suhrkamp, Berlin 2011, ISBN 978-3-518-42212-0</li>
<li>Brigitte Marschall: <i><a rel="nofollow" class="external text" href="http://tls.theaterwissenschaft.ch/wiki/Max_Frisch">Max Frisch</a>.</i> In: <a href="Andreas_Kotte" title="Andreas Kotte">Andreas Kotte</a> (Hrsg.): <i><a href="Theaterlexikon_der_Schweiz" title="Theaterlexikon der Schweiz">Theaterlexikon der Schweiz</a>.</i> Band 1, Chronos, Zürich 2005, ISBN 3-0340-0715-9, S. 646 f.</li>
<li><a href="Beatrice_von_Matt" title="Beatrice von Matt">Beatrice von Matt</a>: <i>Mein Name ist Frisch. Begegnungen mit dem Autor und seinem Werk.</i> Nagel & Kimche, Zürich 2011, ISBN 978-3-312-00476-8.</li>
<li><a href="Julian_Sch%C3%BCtt" title="Julian Schütt">Julian Schütt</a>: <i>Max Frisch. Biographie eines Aufstiegs.</i> Suhrkamp, Berlin 2011, ISBN 978-3-518-42172-7.</li>
<li>Julian Schütt: <i>Max Frisch. Biographie einer Instanz.</i> Suhrkamp, Berlin 2025, ISBN 978-3-518-43243-3.</li>
<li>Karin Tantow-Jung, Lutz Tantow: <i>Max Frisch. Ein Klassiker der Moderne.</i> Heyne (Biographien Band 222), München 1994, ISBN 3-453-05755-4, 253 S.</li>
<li>Lioba Waleczek: <i>Max Frisch.</i> Deutscher Taschenbuchverlag (dtv portrait 31045), München 2001, ISBN 3-423-31045-6, 159 S.</li>
<li><a href="Volker_Weidermann" title="Volker Weidermann">Volker Weidermann</a>: <i>Max Frisch. Sein Leben, seine Bücher.</i> Kiepenheuer & Witsch, Köln 2010, ISBN 978-3-462-04227-6.</li></ul>
<dl><dt></dt>
<dt>Untersuchungen zum Werk</dt></dl>
<ul><li><a href="Heinz_Ludwig_Arnold" title="Heinz Ludwig Arnold">Heinz Ludwig Arnold</a>: <i>Was bin ich? Über Max Frisch.</i> Wallstein, Göttingen 2002, ISBN 3-89244-529-X, 72 S.</li>
<li>Heinz Ludwig Arnold (Hrsg.): <i><a href="Text_%2B_kritik" class="mw-redirect" title="Text + kritik">text + kritik</a> 47/48</i>, 3. erweiterte Auflage 1983, ISBN 3-88377-140-6, 152 S.</li>
<li>Thomas Beckermann (Hrsg.): <i>Über Max Frisch I.</i> Suhrkamp, Frankfurt am Main 1971, ISBN 3-518-10852-2, 298 S.</li>
<li><a href="Hellmuth_Karasek" title="Hellmuth Karasek">Hellmuth Karasek</a>: <i>Max Frisch.</i> Friedrichs Dramatiker des Welttheaters, Band 17. Friedrich Verlag, Velber 1974, 130 S.</li>
<li>Gerhard P. Knapp (Hrsg.): <i>Max Frisch. Aspekte des Bühnenwerks.</i> Peter Lang, Bern 1979, ISBN 3-261-03071-2, 517 S.</li>
<li>Gerhard P. Knapp (Hrsg.): <i>Max Frisch. Aspekte des Prosawerks.</i> Peter Lang, Bern 1978, ISBN 3-261-02996-X, 367 S.</li>
<li><a href="Hans_Mayer_(Literaturwissenschaftler)" title="Hans Mayer (Literaturwissenschaftler)">Hans Mayer</a>: <i>Frisch und Dürrenmatt.</i> Suhrkamp, Frankfurt am Main 1992, ISBN 3-518-22098-5, 184 S.</li>
<li>Klaus Müller-Salget: <i>Max Frisch. Literaturwissen.</i> Reclam, Stuttgart 1996, 140 S., ISBN 978-3-15-015210-2.</li>
<li>Jürgen H. Petersen: <i>Max Frisch. Realien zur Literatur.</i> Metzler (Sammlung Metzler, Band 173), Stuttgart 1978; 3. akt. A. 2002, ISBN 3-476-13173-4, 231 S.</li>
<li><a href="Marcel_Reich-Ranicki" title="Marcel Reich-Ranicki">Marcel Reich-Ranicki</a>: <i>Max Frisch. Aufsätze.</i> Ammann, Zürich 1991, ISBN 3-250-01042-1, 125 S.</li>
<li>Albrecht Schau (Hrsg.): <i>Max Frisch – Beiträge zu einer Wirkungsgeschichte.</i> Becksmann, Freiburg 1971, 360 S.</li>
<li><a href="Walter_Schmitz" title="Walter Schmitz">Walter Schmitz</a>: <i>Max Frisch: Das Werk (1931–1961).</i> Studien zu Tradition und Traditionsverarbeitung. Peter Lang, Bern 1985, ISBN 3-261-05049-7, 455 S.</li>
<li>Walter Schmitz: <i>Max Frisch: Das Spätwerk (1962–1982). Eine Einführung.</i> Francke, Tübingen 1985, ISBN 3-7720-1721-5, 188 S.</li>
<li>Walter Schmitz (Hrsg.): <i>Max Frisch.</i> Suhrkamp, Frankfurt am Main 1987, ISBN 3-518-38559-3, 422 S.</li>
<li>Walter Schmitz (Hrsg.): <i>Über Max Frisch II.</i> Suhrkamp, Frankfurt am Main 1976, ISBN 3-518-10852-2, 567 S.</li>
<li><a href="Alexander_Stephan_(Germanist)" title="Alexander Stephan (Germanist)">Alexander Stephan</a>: <i>Max Frisch.</i> C. H. Beck, München 1983, ISBN 3-406-09587-9, 178 S.</li></ul>
<dl><dt></dt>
<dt>Materialien und Sonstiges</dt></dl>
<ul><li><a href="Volker_Hage" title="Volker Hage">Volker Hage</a>: <i>Der Zwang zur Formulierung.</i> In ders.: <i>Schriftstellerporträts</i>. Wallstein, Göttingen 2019 (S. 86–103), ISBN 978-3-8353-3557-8; btb, München 2022, ISBN 978-3-442-77095-3</li>
<li>Luis Bolliger et al.: <i>Jetzt: Max Frisch.</i> Suhrkamp, Frankfurt am Main 2001, ISBN 3-518-39734-6, 348 S.</li>
<li><a href="Fernand_Rausser" title="Fernand Rausser">Fernand Rausser</a> (Fotos): <i>Fünf Orte im Leben von Max Frisch, gesehen von Fernand Rausser.</i> Suhrkamp, Frankfurt am Main 1981, ISBN 3-518-02843-X.</li>
<li><a href="Siegfried_Unseld" title="Siegfried Unseld">Siegfried Unseld</a> (Hrsg.): <i>Begegnungen. Eine Festschrift für Max Frisch zum siebzigsten Geburtstag.</i> (Ill. v. <a href="G%C3%BCnter_Grass" title="Günter Grass">Günter Grass</a>). Suhrkamp, Frankfurt am Main 1981, ISBN 978-3-518-02842-1.</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Dokumentationen">Dokumentationen</h2></div>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Film_2">Film</h3></div>
<ul><li><i>Gespräche im Alter</i>. Regie: Philippe Pilliod. Schweiz 1985 (142 Min. aus 27 Stunden Videomaterial)</li>
<li><i>Wenn es die Literatur nicht gäbe… Stichwörter zu Max Frisch</i>. Regie: <a href="Peter_K._Wehrli" title="Peter K. Wehrli">Peter K. Wehrli</a>. Schweiz 1998 (57 Min.)</li>
<li><i>Max Frisch, Citoyen</i>, Regie: <a href="Matthias_von_Gunten" title="Matthias von Gunten">Matthias von Gunten</a> (Schweiz 2008, 94 Min.)</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Tonaufnahmen_und_Hörbücher"><span id="Tonaufnahmen_und_H.C3.B6rb.C3.BCcher"></span>Tonaufnahmen und Hörbücher</h3></div>
<ul><li><a href="Heinz_Ludwig_Arnold" title="Heinz Ludwig Arnold">Heinz Ludwig Arnold</a>: <i>Max Frisch. Leben und Werk</i>. Der Hörverlag, München 2001, ISBN 3-89584-576-0</li>
<li><i>„Nicht weise werden, zornig bleiben“. Ein Porträt in Originalaufnahmen. Max Frisch.</i> Der Hörverlag, München 2011, ISBN 978-3-86717-688-0.</li>
<li><i>Max Frisch spricht.</i> Reden und ein Gespräch mit Hans Ulrich Probst. Christoph Merian Verlag, 2011, ISBN 978-3-85616-453-9.</li>
<li>Heinz Ludwig Arnold: <i>Meine Gespräche mit Schriftstellern 1974–1977.</i> Quartino, München 2011, ISBN 978-3-86750-088-3 (u. a. ca. 3,5-stündiges Interview mit Frisch).</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Weblinks">Weblinks</h2></div>
<div class="sisterproject" style="margin:0.1em 0 0 0;"><div class="noviewer" style="display:inline-block; line-height:10px; min-width:1.6em; text-align:center;" aria-hidden="true" role="presentation"><span class="mw-default-size skin-invert-image" typeof="mw:File"><span title="Wikiquote"></span></span></div><b><a href="https://de.wikiquote.org/wiki/Max_Frisch" class="extiw external" title="q:Max Frisch">Wikiquote: Max Frisch</a></b> – Zitate </div>
<div class="sisterproject" style="margin:0.1em 0 0 0;"><div class="noresize noviewer" style="display:inline-block; line-height:10px; min-width:1.6em; text-align:center;" aria-hidden="true" role="presentation"><span class="mw-default-size" typeof="mw:File"><span title="Commons"></span></span></div><b><span class=""><a class="external text" href="https://commons.wikimedia.org/wiki/Category:Max_Frisch?uselang=de"><span lang="en">Commons</span>: Max Frisch</a></span></b> – Sammlung von Bildern und Audiodateien</div>
<ul><li><a rel="nofollow" class="external text" href="https://swisscovery.slsp.ch/discovery/search?query=any,contains,Max%20Frisch&tab=41SLSP_NETWORK&search_scope=DN_and_CI&vid=41SLSP_NETWORK:VU1_UNION&offset=0">Max Frisch</a> in <a href="Swisscovery" class="mw-redirect" title="Swisscovery">Swisscovery</a>, dem schweizerischen Suchportal der wissenschaftlichen Bibliotheken</li>
<li><a rel="nofollow" class="external text" href="https://helveticat.nb.admin.ch/discovery/search?&tab=LibraryCatalog&search_scope=MyInstitution&vid=41SNL_51_INST:helveticat&lang=de&offset=0&query=lds50,contains,118536109">Publikationen von und über Max Frisch</a> im Katalog Helveticat der <a href="Schweizerische_Nationalbibliothek" title="Schweizerische Nationalbibliothek">Schweizerischen Nationalbibliothek</a></li>
<li><a rel="nofollow" class="external text" href="https://portal.dnb.de/opac.htm?method=simpleSearch&query=118536109">Literatur von und über Max Frisch</a> im Katalog der <a href="Deutsche_Nationalbibliothek" title="Deutsche Nationalbibliothek">Deutschen Nationalbibliothek</a></li>
<li><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.deutsche-digitale-bibliothek.de/person/gnd/118536109">Werke von und über Max Frisch</a> in der <a href="Deutsche_Digitale_Bibliothek" title="Deutsche Digitale Bibliothek">Deutschen Digitalen Bibliothek</a></li>
<li><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.mfa.ethz.ch/">Max-Frisch-Archiv</a> an der <a href="ETH_Z%C3%BCrich" title="ETH Zürich">ETH Zürich</a> mit <a rel="nofollow" class="external text" href="https://eth.swisscovery.slsp.ch/discovery/search?vid=41SLSP_ETH:ETH">Katalog zur Online-Recherche</a></li>
<li><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.fonoteca.ch/cgi-bin/oecgi4.exe/inet_fnbasesearch?SEARCH_LINE=Max+frisch&LNG_ID=GER&N_FLAG=1">Tondokumente Max Frisch</a>, Schweizerische Nationalphonothek</li>
<li>Walter Obschlager: <a rel="nofollow" class="external text" href="https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/011804"><i>Frisch, Max.</i></a> In: <i><a href="Historisches_Lexikon_der_Schweiz" title="Historisches Lexikon der Schweiz">Historisches Lexikon der Schweiz</a></i>.</li>
<li><a rel="nofollow" class="external text" href="https://lexikon.a-d-s.ch/Person/59878">Eintrag über Max Frisch</a> im Lexikon des Vereins <a href="Autorinnen_und_Autoren_der_Schweiz" title="Autorinnen und Autoren der Schweiz">Autorinnen und Autoren der Schweiz</a></li>
<li><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.imdb.com/name/nm0295835/">Max Frisch</a> bei <a href="IMDb" title="IMDb">IMDb</a></li>
<li><style data-mw-deduplicate="TemplateStyles:r261891140">
/* start https://de.wikipedia.org/ */
.mw-parser-output .webarchiv-memento a{color:inherit}
/* end https://de.wikipedia.org/ */
</style><a rel="nofollow" class="external text" href="https://archive.today/20131011164559/http://www.ub.fu-berlin.de/service_neu/internetquellen/fachinformation/germanistik/autoren/autorf/frisch.html">Kommentierte Linksammlung der Universitätsbibliothek der FU Berlin</a> (<span class="webarchiv-memento"><a href="Webarchivierung#Begrifflichkeiten" title="Webarchivierung">Memento</a></span> vom 11. Oktober 2013 im Webarchiv <i><a href="Archive.today" title="Archive.today">archive.today</a></i>) (Ulrich Goerdten)</li>
<li><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.viceversaletteratura.ch/author/7854"><i>Max Frisch.</i></a> Biografie und Bibliografie auf <a href="Viceversa_Literatur" title="Viceversa Literatur">Viceversa Literatur</a></li></ul>
<p><b>Biographie</b>
</p>
<ul><li><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.suhrkamp.de/max_frisch-biographie_569.html">Biographie (Zeittafel)</a> beim Suhrkamp Verlag</li>
<li>Irmgard Zündorf, Nadine Chmura, Regina Haunhorst: <a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.dhm.de/lemo/biografie/max-frisch"><span style="font-style:italic;">Max Frisch.</span></a> Tabellarischer Lebenslauf im <a href="Lebendiges_Museum_Online" title="Lebendiges Museum Online">LeMO</a> (<a href="Deutsches_Historisches_Museum" title="Deutsches Historisches Museum">DHM</a> und <a href="Haus_der_Geschichte" title="Haus der Geschichte">HdG</a>)</li></ul>
<p><b>Audio</b>
</p>
<ul><li>Tondokument: <a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.lesungen.net/lesungen/max-frisch-1307/">Lesung und Gespräch mit Walter Höllerer, Juni 1987</a></li>
<li>App <a rel="nofollow" class="external text" href="https://app.mfa.ethz.ch//"><i>Auf den Spuren von Max Frisch</i></a> Drei Stadtspaziergänge in Zürich mit Audio-Guide</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Einzelnachweise">Einzelnachweise</h2></div>
<ol class="references">
<li id="cite_note-1"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-1">↑</a></span> <span class="reference-text">Die im Biografieteil angegebenen Daten sind, sofern nicht separat gekennzeichnet, entnommen aus Lioba Waleczek: <i>Max Frisch.</i></span>
</li>
<li id="cite_note-2"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-2">↑</a></span> <span class="reference-text">Lioba Waleczek: <i>Max Frisch.</i> S. 21.</span>
</li>
<li id="cite_note-Waleczek23-3"><span class="mw-cite-backlink">↑ <sup><a href="#cite_ref-Waleczek23_3-0">a</a></sup> <sup><a href="#cite_ref-Waleczek23_3-1">b</a></sup></span> <span class="reference-text">Lioba Waleczek: <i>Max Frisch.</i> S. 23.</span>
</li>
<li id="cite_note-4"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-4">↑</a></span> <span class="reference-text">Lioba Waleczek: <i>Max Frisch.</i> S. 36.</span>
</li>
<li id="cite_note-5"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-5">↑</a></span> <span class="reference-text">Lioba Waleczek: <i>Max Frisch.</i> S. 39.</span>
</li>
<li id="cite_note-6"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-6">↑</a></span> <span class="reference-text">In einem Interview sagte Frisch 1978: „Falling in love with a Jewish girl in Berlin before the war saved me, or made it impossible for me, to embrace Hitler or any form of fascism.“ Deutsch: „Dass ich mich in Berlin vor dem Krieg in ein jüdisches Mädchen verliebt hatte, hat mich davor bewahrt, oder es mir unmöglich gemacht, Hitler oder jegliche Art des Faschismus zu begrüßen.“ Zitiert nach: Alexander Stephan: <i>Max Frisch.</i> In <a href="Heinz_Ludwig_Arnold" title="Heinz Ludwig Arnold">Heinz Ludwig Arnold</a> (Hrsg.): <i><a href="Kritisches_Lexikon_zur_deutschsprachigen_Gegenwartsliteratur" title="Kritisches Lexikon zur deutschsprachigen Gegenwartsliteratur">Kritisches Lexikon zur deutschsprachigen Gegenwartsliteratur</a>.</i> 11. Nachlieferung. Edition text+kritik, Stand 1992.</span>
</li>
<li id="cite_note-7"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-7">↑</a></span> <span class="reference-text">Urs Bircher: <i>Vom langsamen Wachsen eines Zorns: Max Frisch 1911–1955.</i> S. 70–73.</span>
</li>
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<li id="cite_note-Spiegel2011-21"><span class="mw-cite-backlink">↑ <sup><a href="#cite_ref-Spiegel2011_21-0">a</a></sup> <sup><a href="#cite_ref-Spiegel2011_21-1">b</a></sup></span> <span class="reference-text">Volker Hage: <cite style="font-style:italic">Feige war er nie</cite>. In: <cite style="font-style:italic"><a href="Der_Spiegel" title="Der Spiegel">Der Spiegel</a></cite>. <span style="white-space:nowrap">Nr.<span style="display:inline-block;width:.2em"> </span>10</span>, 2011 (<a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.spiegel.de/spiegel/print/d-77299785.html">online</a>).<span class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Ajournal&rfr_id=info:sid/de.wikipedia.org:Max+Frisch&rft.atitle=Feige+war+er+nie&rft.au=Volker+Hage&rft.date=2011&rft.genre=journal&rft.issue=10&rft.jtitle=Der+Spiegel" style="display:none"> </span></span>
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<li id="cite_note-22"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-22">↑</a></span> <span class="reference-text">Max Frisch: <i>Ignoranz als Staatsschutz.</i> Hrsg. von David Gugerli und Hannes Mangold. ISBN 978-3-518-42490-2. Auszüge: <i>Die Akte F. – Max Frisch über seine Fiche und den Schweizer Staatsschutz.</i> In: <i><a href="Neue_Z%C3%BCrcher_Zeitung" title="Neue Zürcher Zeitung">NZZ</a>-Geschichte</i>, Nr. 3, Oktober 2015, S. 23 ff; Kommentar zu <i>Ignoranz als Staatsschutz. Warum Max Frisch bei der Lektüre seiner Fiche die grosse Wut packte.</i> S. 37 f.</span>
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<li id="cite_note-23"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-23">↑</a></span> <span class="reference-text"><i>Neue Zürcher Zeitung</i>: <a rel="nofollow" class="external text" href="https://web.archive.org/web/20070213221025/http://www.nzz.ch/2007/02/10/li/articleEVB7X.html">Ein Bewusstsein von dem, was fehlt</a> (<span class="webarchiv-memento"><a href="Webarchivierung#Begrifflichkeiten" title="Webarchivierung">Memento</a></span> vom 13. Februar 2007 im <i><a href="Internet_Archive" title="Internet Archive">Internet Archive</a></i>) 10. Februar 2007.</span>
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<li id="cite_note-25"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-25">↑</a></span> <span class="reference-text"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.tagesanzeiger.ch/kultur/buecher/Sekretaerin-findet-unbekanntes-MaxFrischTagebuch/story/24667195"><i>Sekretärin findet unbekanntes Max-Frisch-Tagebuch</i>.</a> tagesanzeiger.ch, abgerufen am 14. August 2009.</span>
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<li id="cite_note-Heidenreich-27"><span class="mw-cite-backlink">↑ <sup><a href="#cite_ref-Heidenreich_27-0">a</a></sup> <sup><a href="#cite_ref-Heidenreich_27-1">b</a></sup></span> <span class="reference-text">Sybille Heidenreich: <i>Max Frisch. Mein Name sei Gantenbein. Montauk. Stiller. Untersuchungen und Anmerkungen.</i> Joachim Beyer Verlag, 2. Auflage 1978. ISBN 3-921202-19-1. Seite 126.</span>
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<li id="cite_note-Kieser-28"><span class="mw-cite-backlink">↑ <sup><a href="#cite_ref-Kieser_28-0">a</a></sup> <sup><a href="#cite_ref-Kieser_28-1">b</a></sup></span> <span class="reference-text">Rolf Kieser: <i>Das Tagebuch als Idee und Struktur im Werke Max Frischs.</i> In: Walter Schmitz (Hrsg.): <i>Max Frisch. Materialien.</i> Suhrkamp, 1987. ISBN 3-518-38559-3. Seite 18.</span>
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<li id="cite_note-65"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-65">↑</a></span> <span class="reference-text">Max Frisch: <i>Tagebuch 1946–1949</i>. In: <i>Gesammelte Werke in zeitlicher Folge. Zweiter Band</i>, S. 632.</span>
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<li id="cite_note-66"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-66">↑</a></span> <span class="reference-text">Sonja Rüegg: <i>Ich hasse nicht die Schweiz, sondern die Verlogenheit. Das Schweiz-Bild in Max Frischs Werken „Graf Öderland“, „Stiller“ und „achtung: die Schweiz“ und ihre zeitgenössische Kritik</i>. Chronos, Zürich 1998, ISBN 978-3-905312-72-0, S. 109–117.</span>
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<li id="cite_note-67"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-67">↑</a></span> <span class="reference-text">Max Frisch: <i>Die Schweiz als Heimat?</i> In: <i>Gesammelte Werke in zeitlicher Folge. Sechster Band</i>. Suhrkamp, Frankfurt am Main 1998, S. 517.</span>
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<li id="cite_note-68"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-68">↑</a></span> <span class="reference-text">Max Frisch: <i>Überfremdung I</i>. In: <i>Gesammelte Werke in zeitlicher Folge. Fünfter Band</i>, S. 374.</span>
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<li id="cite_note-69"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-69">↑</a></span> <span class="reference-text">Vgl. Bettina Jaques-Bosch: <i>Kritik und Melancholie im Werk Max Frischs. Zur Entwicklung einer für die Schweizer Literatur typischen Dichotomie.</i> Peter Lang, Bern 1984, ISBN 3-261-03436-X, S. 136–139.</span>
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<li id="cite_note-72"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-72">↑</a></span> <span class="reference-text">Max Frisch: <i>Zu „Graf Öderland“.</i> In: <i>Gesammelte Werke in zeitlicher Folge. Dritter Band.</i> Suhrkamp, Frankfurt am Main 1998, S. 90.</span>
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<li id="cite_note-73"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-73">↑</a></span> <span class="reference-text">Vgl. zum Abschnitt: Jürgen H. Petersen: <i>Max Frisch.</i> S. 183–185.</span>
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<li id="cite_note-74"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-74">↑</a></span> <span class="reference-text">Volker Hage: <i>Max Frisch.</i> 2006, S. 63.</span>
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<li id="cite_note-75"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-75">↑</a></span> <span class="reference-text">Walter Schmitz: <i>Kommentar.</i> In: Max Frisch: <i>Homo faber.</i> Suhrkamp BasisBibliothek 3. Suhrkamp, Frankfurt am Main 1998, ISBN 3-518-18803-8, S. 261.</span>
</li>
<li id="cite_note-76"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-76">↑</a></span> <span class="reference-text">Volker Hage: <i>Max Frisch.</i> 2006, S. 78, 81.</span>
</li>
<li id="cite_note-77"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-77">↑</a></span> <span class="reference-text">Jürgen H. Petersen: <i>Max Frisch.</i> S. 183–184.</span>
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<li id="cite_note-78"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-78">↑</a></span> <span class="reference-text">Hans Mayer: <i>Frisch und Dürrenmatt.</i> S. 8–9.</span>
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<li id="cite_note-arnold64-79"><span class="mw-cite-backlink">↑ <sup><a href="#cite_ref-arnold64_79-0">a</a></sup> <sup><a href="#cite_ref-arnold64_79-1">b</a></sup></span> <span class="reference-text">Heinz Ludwig Arnold: <i>Was bin ich? Über Max Frisch.</i> S. 64.</span>
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<li id="cite_note-80"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-80">↑</a></span> <span class="reference-text">Heinz Ludwig Arnold: <i>Max Frisch und Friedrich Dürrenmatt. Zwei Möglichkeiten literarischer Artikulation.</i> In: <i>Acta Universitatis Wratislaviensis.</i> 441/36 (1980), S. 8.</span>
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<li id="cite_note-81"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-81">↑</a></span> <span class="reference-text">Andreas Isenschmid: <i>Stillers Kinder.</i> In: <i><a href="Die_Zeit" title="Die Zeit">Die Zeit</a>.</i> 8. Oktober 1998.</span>
</li>
<li id="cite_note-82"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-82">↑</a></span> <span class="reference-text">Zum Abschnitt: Walter Schmitz: <i>Max Frisch im Werkdialog. Zeitgenössische Schriftsteller aus drei deutschen Literaturen über einen Schweizer Autor.</i> In: Bart Philipsen, Clemens Ruthner, Daniel de Vin (Hrsg.): <i>Was bleibt? Ex-Territorialisierung in der deutschsprachigen Prosa seit 1945.</i> Francke, Tübingen 2000, ISBN 3-7720-2748-2, S. 106–115, 119.</span>
</li>
<li id="cite_note-83"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-83">↑</a></span> <span class="reference-text"><a href="Dieter_Lattmann" title="Dieter Lattmann">Dieter Lattmann</a> (Hrsg.): <i>Kindlers Literaturgeschichte der Gegenwart: Die Literatur der Bundesrepublik Deutschland.</i> Kindler, München 1973, ISBN 3-463-22001-6, S. 234.</span>
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<li id="cite_note-86"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-86">↑</a></span> <span class="reference-text"><a href="Sigrid_Bauschinger" title="Sigrid Bauschinger">Sigrid Bauschinger</a>: <i>The American Reception of Contemporary German Literature.</i> In: <a href="Detlef_Junker" title="Detlef Junker">Detlef Junker</a> (Hrsg.): <i>The United States and Germany in the Era of the Cold War, 1945–1990. A Handbook. Volume 2, 1968–1990.</i> Cambridge University Press, Cambridge 2004, ISBN 0-521-83420-1, S. 323.</span>
</li>
<li id="cite_note-87"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-87">↑</a></span> <span class="reference-text">Jürgen H. Petersen: <i>Max Frisch.</i> S. 186–192.</span>
</li>
<li id="cite_note-88"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-88">↑</a></span> <span class="reference-text">Adolf Muschg: <i>Hunger nach Format.</i> In: <a href="Siegfried_Unseld" title="Siegfried Unseld">Siegfried Unseld</a> (Hrsg.): <i>Begegnungen. Eine Festschrift für Max Frisch zum siebzigsten Geburtstag.</i> S. 166–167.</span>
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<li id="cite_note-89"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-89">↑</a></span> <span class="reference-text">Marcel Reich-Ranicki: <i>Max Frisch.</i> S. 110.</span>
</li>
<li id="cite_note-90"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-90">↑</a></span> <span class="reference-text">Heinz Ludwig Arnold: <i>Was bin ich? Über Max Frisch.</i> S. 16.</span>
</li>
<li id="cite_note-91"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-91">↑</a></span> <span class="reference-text">Max Frisch: <i>Tagebuch 1946–1949.</i> In: <i>Gesammelte Werke in zeitlicher Folge. Zweiter Band.</i> Suhrkamp, Frankfurt am Main 1998, S. 648–693.</span>
</li>
<li id="cite_note-92"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-92">↑</a></span> <span class="reference-text"><span class="cite"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.imdb.com/title/tt0282230"><i>Das Unglück.</i></a> <a href="Internet_Movie_Database" class="mw-redirect" title="Internet Movie Database">Internet Movie Database</a>,<span class="Abrufdatum"> abgerufen am 8. Juni 2015</span> (englisch).</span><span style="display: none;" class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Adc&rfr_id=info%3Asid%2Fde.wikipedia.org%3AMax+Frisch&rft.title=Das+Ungl%C3%BCck&rft.description=Das+Ungl%C3%BCck&rft.identifier=https%3A%2F%2Fwww.imdb.com%2Ftitle%2Ftt0282230&rft.publisher=%5B%5BInternet+Movie+Database%5D%5D&rft.language=en"> </span></span>
</li>
<li id="cite_note-93"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-93">↑</a></span> <span class="reference-text"><span class="cite"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.imdb.com/title/tt0082725"><i>Max Frisch, Journal I–III.</i></a> <a href="Internet_Movie_Database" class="mw-redirect" title="Internet Movie Database">Internet Movie Database</a>,<span class="Abrufdatum"> abgerufen am 8. Juni 2015</span> (englisch).</span><span style="display: none;" class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Adc&rfr_id=info%3Asid%2Fde.wikipedia.org%3AMax+Frisch&rft.title=Max+Frisch%2C+Journal+I%E2%80%93III&rft.description=Max+Frisch%2C+Journal+I%E2%80%93III&rft.identifier=https%3A%2F%2Fwww.imdb.com%2Ftitle%2Ftt0082725&rft.publisher=%5B%5BInternet+Movie+Database%5D%5D&rft.language=en"> </span></span>
</li>
<li id="cite_note-94"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-94">↑</a></span> <span class="reference-text"><span class="cite"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.imdb.com/title/tt0086976"><i>Blaubart.</i></a> <a href="Internet_Movie_Database" class="mw-redirect" title="Internet Movie Database">Internet Movie Database</a>,<span class="Abrufdatum"> abgerufen am 8. Juni 2015</span> (englisch).</span><span style="display: none;" class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Adc&rfr_id=info%3Asid%2Fde.wikipedia.org%3AMax+Frisch&rft.title=Blaubart&rft.description=Blaubart&rft.identifier=https%3A%2F%2Fwww.imdb.com%2Ftitle%2Ftt0086976&rft.publisher=%5B%5BInternet+Movie+Database%5D%5D&rft.language=en"> </span></span>
</li>
<li id="cite_note-95"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-95">↑</a></span> <span class="reference-text">Vgl. zum Abschnitt: <a href="Alexander_J._Seiler" title="Alexander J. Seiler">Alexander J. Seiler</a>: <i>Zu filmisch für den Film?</i> In: Luis Bolliger (Hrsg.): <i>jetzt: max frisch.</i> S. 127–134.</span>
</li>
<li id="cite_note-96"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-96">↑</a></span> <span class="reference-text"><span class="cite"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.imdb.com/title/tt0128255"><i>Holozän.</i></a> <a href="Internet_Movie_Database" class="mw-redirect" title="Internet Movie Database">Internet Movie Database</a>,<span class="Abrufdatum"> abgerufen am 8. Juni 2015</span> (englisch).</span><span style="display: none;" class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Adc&rfr_id=info%3Asid%2Fde.wikipedia.org%3AMax+Frisch&rft.title=Holoz%C3%A4n&rft.description=Holoz%C3%A4n&rft.identifier=https%3A%2F%2Fwww.imdb.com%2Ftitle%2Ftt0128255&rft.publisher=%5B%5BInternet+Movie+Database%5D%5D&rft.language=en"> </span></span>
</li>
<li id="cite_note-97"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-97">↑</a></span> <span class="reference-text"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://oe1.orf.at/artikel/632832">Volker Schlöndorffs "Rückkehr nach Montauk"</a> orf.at, 10. Mai 2017, abgerufen am 11. Mai 2017.</span>
</li>
<li id="cite_note-98"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-98">↑</a></span> <span class="reference-text"><a href="Roman_Bucheli" title="Roman Bucheli">Roman Bucheli</a>: <i><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.nzz.ch/feuilleton/sensationeller-fund-max-frisch-goes-hollywood-und-keiner-merkt-es-ld.1296384">Max Frisch goes Hollywood – und keiner merkt es.</a></i> In: <i><a href="Neue_Z%C3%BCrcher_Zeitung" title="Neue Zürcher Zeitung">Neue Zürcher Zeitung</a>.</i> 26. Mai 2017.</span>
</li>
<li id="cite_note-99"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-99">↑</a></span> <span class="reference-text"><span class="cite">Julian Schütt: <a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.aargauerzeitung.ch/schweiz/filmdesaster-wie-sich-eine-kitschige-ingeborg-bachmann-barbie-zum-lahmsten-vierer-der-filmgeschichte-hinlegt-ld.2533400"><i>Film über Ingeborg Bachmann und Max Frisch: Barbie & Monster.</i></a> 25. Oktober 2023,<span class="Abrufdatum"> abgerufen am 26. Oktober 2023</span>.</span><span style="display: none;" class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Adc&rfr_id=info%3Asid%2Fde.wikipedia.org%3AMax+Frisch&rft.title=Film+%C3%BCber+Ingeborg+Bachmann+und+Max+Frisch%3A+Barbie+%26+Monster&rft.description=Film+%C3%BCber+Ingeborg+Bachmann+und+Max+Frisch%3A+Barbie+%26+Monster&rft.identifier=https%3A%2F%2Fwww.aargauerzeitung.ch%2Fschweiz%2Ffilmdesaster-wie-sich-eine-kitschige-ingeborg-bachmann-barbie-zum-lahmsten-vierer-der-filmgeschichte-hinlegt-ld.2533400&rft.creator=Julian+Sch%C3%BCtt&rft.date=2023-10-25&rft.language=de"> </span></span>
</li>
<li id="cite_note-100"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-100">↑</a></span> <span class="reference-text"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.friedenspreis-des-deutschen-buchhandels.de/fileadmin/user_upload/preistraeger/reden_1950-1999/1976_frisch.pdf">Hartmut von Hentig, »Wahrheitsarbeit« und Friede</a></span>
</li>
<li id="cite_note-101"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-101">↑</a></span> <span class="reference-text">Stadt Zürich: <a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.stadt-zuerich.ch/kultur/de/index/foerderung/literatur/institutionen/strauhof/archiv/2011/max_frisch/impressum.html"><i>Max Frisch</i>, Archiv Strauhof, 2011</a>.</span>
</li>
<li id="cite_note-102"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-102">↑</a></span> <span class="reference-text"><i><a rel="nofollow" class="external text" href="https://web.archive.org/web/20181127193708/http://www.lokalinfo.ch/news/datum/2017/02/27/neben-dem-max-frisch-platz-ist-ein-provisorium/">Neben dem Max-Frisch-Platz ist ein Provisorium</a> (<span class="webarchiv-memento"><a href="Webarchivierung#Begrifflichkeiten" title="Webarchivierung">Memento</a></span> vom 27. November 2018 im </i><a href="Internet_Archive" title="Internet Archive">Internet Archive</a><i>)</i>. In: <i>Lokalinfo</i> vom 27. Februar 2017.</span>
</li>
<li id="cite_note-103"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-103">↑</a></span> <span class="reference-text">Eintrag <i>Niemands-Brunnen</i>. In: Eva Gerberding: <i>Merian live! Reiseführer Zürich</i>. Gräfe Und Unzer, München 2018, ISBN 978-3-8342-2898-7, S. 76.</span>
</li>
</ol>
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/* start https://de.wikipedia.org/ */
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<div class="klappleiste-kopf">Werke von <a class="mw-selflink selflink">Max Frisch</a></div>
<div class="klappleiste-inhalt mw-collapsible-content">
<p><a href="Liste_der_Schriften_von_Max_Frisch" title="Liste der Schriften von Max Frisch">Liste der Schriften von Max Frisch</a><br>
</p><p><b>Romane</b><br>
<a href="J%C3%BCrg_Reinhart" title="Jürg Reinhart">Jürg Reinhart</a> |
<a href="Die_Schwierigen_oder_J%E2%80%99adore_ce_qui_me_br%C3%BBle" title="Die Schwierigen oder J’adore ce qui me brûle">Die Schwierigen oder J’adore ce qui me brûle</a> |
<a href="Stiller_(Roman)" title="Stiller (Roman)">Stiller</a> |
<a href="Homo_faber_(Roman)" title="Homo faber (Roman)">Homo faber</a> |
<a href="Mein_Name_sei_Gantenbein" title="Mein Name sei Gantenbein">Mein Name sei Gantenbein</a>
</p><p><b>Erzählungen</b><br>
<a href="Antwort_aus_der_Stille" title="Antwort aus der Stille">Antwort aus der Stille</a> |
<a href="Bin_oder_Die_Reise_nach_Peking" title="Bin oder Die Reise nach Peking">Bin oder Die Reise nach Peking</a> |
<a href="Montauk_(Erz%C3%A4hlung)" title="Montauk (Erzählung)">Montauk</a> |
<a href="Der_Mensch_erscheint_im_Holoz%C3%A4n" title="Der Mensch erscheint im Holozän">Der Mensch erscheint im Holozän</a> |
<a href="Blaubart_(Erz%C3%A4hlung)" title="Blaubart (Erzählung)">Blaubart</a>
</p><p><b>Theaterstücke</b><br>
<a href="Santa_Cruz_(Drama)" title="Santa Cruz (Drama)">Santa Cruz</a> |
<a href="Nun_singen_sie_wieder" title="Nun singen sie wieder">Nun singen sie wieder</a> |
<a href="Die_Chinesische_Mauer" title="Die Chinesische Mauer">Die Chinesische Mauer</a> |
<a href="Als_der_Krieg_zu_Ende_war_(Frisch)" title="Als der Krieg zu Ende war (Frisch)">Als der Krieg zu Ende war</a> |
<a href="Graf_%C3%96derland" title="Graf Öderland">Graf Öderland</a> |
<a href="Don_Juan_oder_Die_Liebe_zur_Geometrie" title="Don Juan oder Die Liebe zur Geometrie">Don Juan oder Die Liebe zur Geometrie</a> |
<a href="Biedermann_und_die_Brandstifter" title="Biedermann und die Brandstifter">Biedermann und die Brandstifter</a> |
<a href="Die_gro%C3%9Fe_Wut_des_Philipp_Hotz" title="Die große Wut des Philipp Hotz">Die große Wut des Philipp Hotz</a> |
<a href="Andorra_(Drama)" title="Andorra (Drama)">Andorra</a> |
<a href="Biografie%3A_Ein_Spiel" title="Biografie: Ein Spiel">Biografie: Ein Spiel</a> |
<a href="Triptychon_(Frisch)" title="Triptychon (Frisch)">Triptychon</a>
</p><p><b>Hörspiele und Filmvorlagen</b><br>
<a href="Herr_Biedermann_und_die_Brandstifter" class="mw-redirect" title="Herr Biedermann und die Brandstifter">Herr Biedermann und die Brandstifter</a> |
<a href="Rip_van_Winkle_(Frisch)" title="Rip van Winkle (Frisch)">Rip van Winkle</a> |
Der Laie und die Architektur |
<a href="Z%C3%BCrich_%E2%80%93_Transit" title="Zürich – Transit">Zürich – Transit</a>
</p><p><b>Sonstige Prosa</b><br>
<a href="Bl%C3%A4tter_aus_dem_Brotsack" title="Blätter aus dem Brotsack">Blätter aus dem Brotsack</a> |
<a href="Tagebuch_1946%E2%80%931949" title="Tagebuch 1946–1949">Tagebuch 1946–1949</a> |
Achtung: Die Schweiz |
Öffentlichkeit als Partner |
<a href="Wilhelm_Tell_f%C3%BCr_die_Schule" title="Wilhelm Tell für die Schule">Wilhelm Tell für die Schule</a> |
<a href="Tagebuch_1966%E2%80%931971" title="Tagebuch 1966–1971">Tagebuch 1966–1971</a> |
<a href="Dienstb%C3%BCchlein_(Max_Frisch)" title="Dienstbüchlein (Max Frisch)">Dienstbüchlein</a> |
<a href="Schweiz_ohne_Armee%3F_Ein_Palaver" title="Schweiz ohne Armee? Ein Palaver">Schweiz ohne Armee? Ein Palaver</a> |
Schweiz als Heimat? Versuche über 50 Jahre |
<a href="Entw%C3%BCrfe_zu_einem_dritten_Tagebuch" title="Entwürfe zu einem dritten Tagebuch">Entwürfe zu einem dritten Tagebuch</a> |
<a href="Aus_dem_Berliner_Journal" title="Aus dem Berliner Journal">Aus dem Berliner Journal</a> |
<a href="Ignoranz_als_Staatsschutz%3F" title="Ignoranz als Staatsschutz?">Ignoranz als Staatsschutz?</a>
</p><p><b>Briefwechsel</b><br>
Max Frisch/Friedrich Dürrenmatt. Briefwechsel |
Max Frisch/Uwe Johnson. Briefwechsel 1964–1983 |
<a href="%E2%80%9EWir_haben_es_nicht_gut_gemacht.%E2%80%9C" title="„Wir haben es nicht gut gemacht.“">„Wir haben es nicht gut gemacht.“</a> Der Briefwechsel zwischen Ingeborg Bachmann und Max Frisch
</p><p><b>Bauwerke</b><br>
<a href="Freibad_Letzigraben" title="Freibad Letzigraben">Freibad Letzigraben (Max-Frisch-Bad)</a>
</p>
</div></div>
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Normdaten (Person): <a href="Gemeinsame_Normdatei" title="Gemeinsame Normdatei">GND</a>: <span class="-print"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://d-nb.info/gnd/118536109">118536109</a></span> | <a href="Library_of_Congress_Control_Number" title="Library of Congress Control Number">LCCN</a>: <span class="-print"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://id.loc.gov/authorities/n80002513">n80002513</a></span> | <a href="Web_NDL_Authorities" title="Web NDL Authorities">NDL</a>: <span class="-print"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://id.ndl.go.jp/auth/ndlna/00466775">00466775</a></span> | <a href="Virtual_International_Authority_File" title="Virtual International Authority File">VIAF</a>: <span class="-print"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://viaf.org/viaf/7390328/">7390328</a></span> | </div>
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